Ein verkanntes Volksleiden 

Treten bei Ihnen hin und wieder Stoffwechselstörungen oder lästige bis heftige Beschwerden auf? Fragen Sie sich, woher das kommt? Konnten Ihnen bislang auch Fachleute nicht richtig weiterhelfen? Falls Sie erfahren wollen, auf welche verkannte Ursache das häufig zurückgeht, können Sie hier vermutlich die Antwort finden. Mit Hilfe einiger Fallbeispiele möchte ich Ihnen zu einer aufschlussreichen Erkenntnis verhelfen.

Die Beschwerden können Sie oder Ihre Lieben aus heiterem Himmel, ohne jede Vorankündigung, überfallen. Manche, davon betroffene Patienten kam ein bestimmter, eigentlich nahe liegender Verdacht, woher sie kommen könnten. Wenn sie diesen gegenüber dem untersuchenden Arzt äußerten, konnte er keine Hinweise darauf finden. Sie erhielten weder eine schlüssige Erklärung noch Abhilfe von ihren Beschwerden, sondern mitunter eine nicht passende Behandlung mit großen Nebenwirkungen.

Einigen Betroffenen riet ich, einen mit einem bestimmten Diagnose-Gerät zum Erstellen von farbigen (!) Ultraschallaufnahmen ausgestatteten Arzt aufzusuchen und ihren Bauchraum damit scannen (bildgebend untersuchen) zu lassen. Manchmal verhalf ihnen das halbwegs zur Bestätigung meines Verdachts, und sie erhielten eine Diagnose, die die Ursachen ihrer Beschwerden zumindest zum Teil erfasste.

Verschiedene Diagnosen – derselbe Hintergrund

Ich werde Ihnen nun kurz mehrere Fälle schildern, um Ihnen zu zeigen, dass diese häufig vorkommende Krankheitsursache die behandelnden Ärzte erst gar nicht in Betracht gezogen haben. Selbst Alternativmedizin praktizierende Ärzte, die ich therapiert habe, litten darunter, ohne es zu wissen. Erraten Sie selbst, welches Grundleiden in den folgenden Fällen hinter den Beschwerden der Patienten steckt?

Hinweis: Es handelt sich um eine gemeinsame, tiefer liegende Ursache, die hinter den aufgeführten Beschwerden steckt!


1. Fall:
Ein Patient, Anfang 60, konnte aus heiterem Himmel sich plötzlich so übel fühlen, dass er sich übergeben musste. Außerdem konnte bei ihm so anhaltender Speichelfluss auftreten, dass er damit ein normales Trinkglas füllen konnte. Mit der Übelkeit im Bauchraum suchten ihn zugleich Rückenschmerzen heim.
Einmal setzte ihm auch ein geschwollenes, schmerzhaftes Handgelenk zu.

Verdacht der Hausärztin: Zwerchfellanomalie und rheumatoide Arthritis

Beim Zwerchfell handelt es sich übrigens um einen großen Muskel, der wie eine Platte aussieht und aus drei Teilen besteht: Dem Brustbein-, dem Lenden- und dem Rippenteil. Es trennt Brust- und Bauchhöhle voneinander und zieht sich quer um unsere Körpermitte. Seine Hauptaufgabe besteht darin, unsere Atmung zu unterstützen. Wenn wir in Ruhe atmen, leistet es in der Regel allein die Muskelarbeit.
Tatsächlich kann z.B. ein
Zwerchfellhochstand in den Rücken ausstrahlende Schmerzen hervorrufen, diese treten jedoch in Verbindung mit der Atmung auf, was bei diesem Patienten jedoch nicht zutraf.


2. Fall:
Eine Patientin, ca. 40, litt unter Hautproblemen im Gesicht und an den Beinen, Schwächezuständen, Schlafstörungen, Hitzewallungen und Gewichtszunahme. Außerdem wollte ihre
Menstruationsblutung nicht zum Stillstand kommen.
Diagnose des Hausarztes: Rosazea, ein Ekzem vor allem im mittleren Gesicht, und Hashimoto, autoimmune Schilddrüsenerkrankung

Diagnose des Gynäkologen: Zysten an den Eileitern

Allerdings verhalf hier wie im 6. Fall das erwähnte farbige Ultraschallverfahren zu einer ansatzweisen Bestätigung meines Verdachts.

 


3. Fall:
Bei einer Patientin, knapp 40, traten ab
ihrem 13. Lebensjahr Menstruationsbeschwerden, Zysten und PMS (Prämenstruelles Syndrom) auf und ab 30, vor der Geburt des 1. Kindes Nierenkolik sowie -stau und danach Gebärmutterentzündung. Außerdem gab sie als Beschwerden an: Schwächezustände, starker, riechender Ausfluss; Brennen beim Harnausscheiden, Tröpfcheninkontinenz, Scheideninfektion, Verdauungsstörungen und Blähbauch.

Diagnose des Gynäkologen: Gardnerella vaginalisInfektion


4. Fall: Eine Patientin, 38, äußerte folgende Beschwerden: Wegen erblich bedingter Herzrhythmusstörungen habe sie einmal einen Herzstillstand erlitten, sei wiederbelebt worden und habe danach eine Art Herzschrittmacher eingesetzt bekommen. Von klein auf haben ihr Verdauungsstörungen, Blähungen und ein Blähbauch zu schaffen gemacht. Neben Essstörungen bestünden noch PMS, Haarausfall und Hautbeschwerden. Vor allem die Haut auf ihrem Kopf jucke so wie bei ihrer Mutter.
Bei ihr hatte ein Zahnarzt bei einer Zahnwurzelentfernung die abgebrochene Spitze des dünnen Bohrers im Wurzelkanal zurückgelassen. Jahre später entfernte ein anderer Zahnarzt den Fremdkörper operativ und verschloss sogleich die Öffnung komplett. Eine Woche später bildeten sich an dieser Stelle ein enormer Druck und eine starke Schwellung. Sie spürte ein massives Pochen und Pulsieren und fühlte sich körperlich wie aus der Bahn geworfen.

Diagnose des Kardiologen: Long-QT-Syndrom (seltene, lebensgefährliche Krankheit mit Verlängerung der QT-Zeit im Elektrokardiogramm)


5. Fall: Eine Patientin, gut 60, hatte bereits mit Mitte 20 ihre Berufstätigkeit aufgeben müssen. Sie war an CFS (Chronic Fatigue Syndrome = chronisches Erschöpfungssyndrom) Dieses Syndrom macht sich hauptsächlich als anhaltende, starke Erschöpfung bemerkbar, die die Betroffenen daran hindert, ein normales Leben führen zu können. Laut Schulmedizin lässt sich dafür keine Ursache finden.
Bei der Patientin gesellten sich noch weitere, CFS-typische Beschwerden dazu: Schlafstörungen, Hals- und Muskelschmerzen. Außerdem setzten der pharmazeutisch ausgebildeten Patientin neben ihrer Verzweiflung noch hoher Blutdruck, Verstopfung, Übergewicht und seit einem Sturz massive Bewegungsapparat-Beschwerden zu. Auch ohne Berufstätigkeit ging ihr bei der geringsten Anstrengung sogleich die Puste aus, sodass sie sich nur notdürftig über die Runden bringen konnte. Sie selbst führte ihr Leiden auf eine gravierende hormonelle Störung infolge einer Schilddrüsen– und Nebennieren-Funktionsschwäche zurück.

Diagnose des Endokrinologen (Schilddrüsenfacharzt): Hashimoto(-Thyreoiditis = [chronische] Schilddrüsenentzündung), hier mit Schilddrüsenunterfunktion



6. Fall: Diese medizinisch ausgebildete Patientin, ebenfalls 60, listete folgende Beschwerden auf:

Allergien und Unverträglichkeiten

–  Bei Kontakt von Nahrung oder anderen Substanzen mit Zunge: Zungenbrennen, empfindliches Zahnfleisch, z.T. Atemnot
–  rote Flecken, Juckreiz, brüchige Nägel
–  Kreislaufstörungen, Hitzewallungen
–  Lichtunverträglichkeit in Supermärkten
–  Infolge Chemikalienunverträglichkeit durch kleinsten Kontakt 2 – 4 Einsätze des Rettungsdienstes im Vorjahr, Blähbauch, Verdauungsstörungen, eher Verstopfung als Durchfall
–  Gallenblasenbeschwerden wie Mutter und beide Schwestern – hat sich im Gegensatz zu ihnen das Organ nicht entfernen lassen
–  Anstieg von Herzfrequenz und Blutdruck

Psychisch-geistige Beschwerden:

–  Ängste, Angst, in Geschäft umzukippen; Panik, Unruhe
–  exekutive (vollziehende bzw. „ausführende“) Störungen:
–  Geistige Ausfälle bez. Wahrnehmung und Handlungssteuerung
–  Schlechtes Kurzzeitgedächtnis
–  Aufregung bei Beschäftigung mit Problemen

Ärztliche DiagnosenMCS (= Multiple Chemical Sensitivity = vielfache Chemikalienunverträglichkeit), Hashimoto(-Thyreoiditis) und Bluthochdruck


7. Fall: Der Patient, gut 70, hatte einen Hirninfarkt überstanden. Seitdem litt er unter Herzbeschwerden mit Bluthochdruck, massiven Gefäß- und Bewegungsapparat- sowie Schilddrüsenbeschwerden. Er hatte früher Wein gekeltert, reagierte mittlerweile aber überempfindlich auf Alkoholgenuss. Außerdem beklagte er Gewichtszunahme und Haarausfall.

Ärztliche Diagnosen: Apoplex (Schlaganfall), Arthrose (Gelenkabnutzung), Arteriosklerose (Ablagerungen von Blutfetten, Calciumphosphat etc. in Gefäßwänden) Herzrhythmusstörung und Schilddrüsenunterfunktion.

 


8. Fall: Bei einer weiteren Patientin (63) hatten sich ihre Erkrankungen und medizinischen Behandlungen regelrecht gehäuft: Man hatte ihr einen Ohrspeicheldrüsentumor und die Gebärmutter entfernt. Nach mehreren Antibiotika-Kuren vertrug sie kaum noch Lebensmittel und ihre Verdauungstrakt streikte. Außerdem traten bei ihr Harnwegskrämpfe, Schlafstörungen, eine Schilddrüsenüberfunktion mit Knotenbildung, neurologische Ausfälle, Haarausfall und Knochen-schmerzen auf. All das gipfelte in ihren zahlreichen, 15 Zahnoperationen. Dabei erhielt sie jeweils so viele Medikamente verabreicht wie bei der Operation eines komplizierten Beinbruchs.

Mehr als 2 ½ Jahrzehnte hatte die Patientin unter heftigen Migräneanfällen gelitten, für die die behandelnden Ärzte keine Ursache finden konnten. Ohne sehr starke Schmerzmittel konnte sie diese Attacken mitunter nicht aushalten. Erst ein Zahnarzt entdeckte später den bereits mit dem Gesichtsnerv verwachsenen Ohrspeicheldrüsentumor.

 

Diagnosen der anderen Ärzte: Struma nodosa (vergrößerte Schilddrüse mit Knoten) und chronische Appendicitis (Blinddarmentzündung)


Mein erster Kommentar zu diesen Fällen

Sicher ist Ihnen bereits aufgefallen, dass in 7 der 8 skizzierten Fällen eine Schilddrüsen-
fehlfunktion aufgetreten ist. Das trifft aber auch auf den 1. Fall zu, in dem ich das noch nicht erwähnt habe. Bei diesem Patienten bestand ebenfalls eine schulmedizinisch nicht erkannte Hypothyreose (= Unter-Schilddrüsen-Erkrankung), wie dieses Leiden auch heißt.

Im 3. Fall war dem Hausarzt, wie in Fall 1 und vielen weiteren Fällen, nicht der Verdacht auf diese Störung gekommen. Als die Nosoden, die ich der Patientin verordnet hatte, ihr nicht zu einem gesundheitlichen Durchbruch verhalfen und bei ihr Verdauungs- und Stoffwechselbeschwerden fortbestanden, fiel mir ein, dass sie unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden könnte, was die Blutuntersuchung schließlich bestätigte. Ihr TSH-(zentraler Schilddrüsen-)Wert betrug sogar 15,44 mIU/l!

Im 1. Fall erfuhr ich von dem Patienten, dass er sich wegen seiner Handbeschwerden von seiner Hausärztin habe krankschreiben lassen müssen. Diese habe ihm sogleich eine Überweisung zum Rheumatologen (Rheuma-Facharzt) ausgestellt – wegen des Verdachts auf rheumatoide Arthritis.
Als ich das hörte, war ich mir plötzlich sicher, die Ursache seiner Beschwerden zu begreifen. Ich verordnete ihm zusätzlich zu der bereits von mir erhaltenen, für ihn zusammengestellten Nosoden-Combi, meine Schilddrüsenunterfunktion-Combi.

Bei Nosoden handelt es sich um besondere Homöopathika. Meine Schilddrüsen-unterfunktion-Combi habe ich aus Nosoden, die als Ausgangsstoffe vor allem Schilddrüsenhormone, -gewebe und das Medikament für Schilddrüsenunterfunktion, L-Throxin®, enthalten, hergestellt. Sogleich begannen die Handbeschwerden nachzulassen und bereits am nächsten Tag waren sie verschwunden. Ein Beleg dafür, dass sie von einer Zirkulationsstörung herrührten, die wiederum auf eine Schilddrüsenunterfunktion zurückging.

Weitere Diagnose-Hinweise

Wie ich allmählich jedoch herausfand, hatte ich mit der Diagnose Schilddrüsenunterfunktion noch nicht eine tiefer liegende Ursache all der oben genannten Beschwerden erfasst. Die Patientin im 6. Fall, eine Ärztin, hat sie bereits aufgelistet, sie aber dennoch nicht als Auslöser ihrer meisten Symptome erkannt.
Im 1. Fall wiesen die gelblichen Augenscleren darauf hin und in den anderen Fällen bestimmte Blutwerte, hohe Cholesterinwerte, mitunter weitere entgleiste Werte wie die von Leberenzymen, sowie Symptome wie vor allem Haut- und Verdauungsbeschwerden.


Des Rätsels Lösung

Hinter den vielen verschiedenen Symptomen steckte dasselbe Grundleiden: Eine LeberGallen-Funktionsstörung. Dieses erklärte ich der Patientin aus dem 8. Fall – in Kurzform wiedergegeben – so:

„In den Gallengängen in Ihrer Leber hat sich Gallengrieß gebildet, der eine Heilungsblockade auslöst und Ihren Stoffwechsel behindert. Dadurch können Leber und Galle Toxine nicht genügend abbauen. Außerdem stauen sich Stoffwechselabbauprodukte, wie z.B. das giftige Ammoniak, bis zum Gehirn hin zurück.“

Die Leber bedingten Beschwerden im Kopfbereich äußerten sich bei der Patientin in Form von neurologischen, psychischen, geistigen und körperlichen Symptomen – Letztere vor allem als Entzündungen im Zahnbereich.

Ich riet ihr, zusätzlich zur homöopathischen Therapie, sich Stoffwechsel fördernd mit Paleo-Kost zu ernähren und eine Leber-Gallen-Reinigungskur durchzuführen. Leider schaffte sie es nicht, obwohl dringend erforderlich, die letzten beiden Maßnahmen umzusetzen. Nach einer kurzen Ruhe vor dem Sturm passierte folgendes:

Plötzlich bekam die Frau heftige Bauchschmerzen, befürchtete einen lebensgefährlichen Blinddarmdurchbruch und begab sich sogleich in eine Klinik. Da die Bauchschmerzen, anders als die ihr bekannten Koliken, nicht anfallsartig auftraten, sondern in gleichbleibend heftiger Form lange anhielten, schloss sie es aus, dass es sich um eine Gallenkolik handelte. Sie irrte sich.
Denn sie hatte, wie einige Fachleute, folgendes nicht gewusst: Es gibt zwei verschiedene Typen von Gallenkoliken:
1. Eine Gallenkolik, die auf einen größeren, eingeklemmten Gallenstein in einem Gallenweg zurückgeht. Dadurch ziehen sich die Muskeln in der Wand des Ganges zusammen, um den Stein voranzuschieben. Das erhöht den Druck, was heftige bis unerträgliche, krampfartige, oft ausstrahlende Schmerzenwellen auslöst.
2. Eine Gallenkolik durch Gallengrieß in den kleinen Gallengängen bedingt. Diese beginnt typischerweise mit einer Kolik und geht dann in einen über den Oberbauch sich ausbreitenden Dauerschmerz über.

In der Klinik erkärte ihr eine Ärztin, dass es sich bei ihr nicht um Gallenbeschwerden handeln könne und zeigte ihr auf einer üblichen Ultraschallaufnahme den klar sich abzeichnenden Gallenblasenrand. Dort diagnostizierten die Ärzte, obwohl die Symptome nicht passten, eine „atypische (untypische) Blinddarmentzündung„.
Die Patientin ließ sich den Blinddarm herausoperieren. Aber dennoch stellte sich keine Besserung ein und der zuvor mäßig erhöhte Entzündungswert CRP normalisierte sich nicht.

Ein paar Tage später untersuchte ihr Hausarzt sie mit einem neu angeschafften, fortschrittlichen (Farbduplex-) Ultraschallgerät. Mit Hilfe der farbigen Aufnahme entdeckte er nicht den Gallengrieß. Diesen kann man nur daran erkennen, dass sich die winzigen Gallenkanälchen klar konturiert abzeichnen. Er stellte aber einen kleinen Gallenstein in der Gallenblase fest und bestätigte bedingt meinen Verdacht. Ihm entging jedoch die Gallengrießansammlung in den Gallengängen.

Dabei sprachen die erhöhten Blutfettwerte der Patientin in Verbindung mit ihren Symptomen dafür, dass eine Gallenkolik des
2. Typus aufgetreten war. Die folgende Abbildung soll einen Überblick darüber geben, welch verschiedene Symptome Mikrolithiasis (Mikro-Gallensteine-Leiden) auslösen kann:

Warum im 8. Fall jederzeit eine neue Gallenkolik auftreten kann

Nach der Entfernung des Blinddarms wegen der angeblich atypischen Entzündung stand ich vor dem Problem, eine praktikable Möglichkeit zu finden, der Patientin die nächste Gallenkolik zu ersparen. Diese würde noch drastischer ausfallen als die vorherige. Denn sie hatte wegen der falschen Behandlung nicht auf die üblichen Medikamente angesprochen. Deshalb hatte sie noch mehr Op-Toxine als üblich erhalten. Da der Organismus diese zum Teil schwer löslichen Stoffe nur über die winzigen Gallengänge in der Leber abbauen kann, würde das bereits verstopfte Gallenabflusssystem in der Leber noch mehr als vorher versagen. Aus diesem Grund wusste ich, dass die nächste Gallenkolik bevorstand und schlimmer als zuvor ausfallen würde.

Wie lässt sich eine Gallenkolik vermeiden?

Mir war klar, dass sie etwas anderes brauchte als energetisch wirkende Homöopathika. Sie benötigte ein Verfahren oder ein Mittel, das half die mikroskopisch kleinen Gallengänge in der Leber von Gallengrieß zu befreien und den Abfluss der Gallenflüssigkeit wiederherzustellen. Außerdem sollte sie am besten keine belastenden Lebensmittel mehr zu sich nehmen, da sie sogleich eine neue Kolik auslösen konnten. Daher riet ich ihr dazu, sich auf Paleo-Kost umzustellen. Diese Ernährungsweise hatte ich selbst getestet und herausgefunden, dass sie zusammen mit der Nosodentherapie kranken Menschen oft den gesundheitlichen Durchbruch verschaffte. Wegen der Gallengrieß-Belastung würde das aber weder bei dieser Frau noch bei den anderen Patienten aus den oben aufgeführten Fallbeispielen ausreichen. Wenn ich nicht eine praktikable Methode finden würde, könnten sie sich jederzeit eine Gallenkolik des 2. Typus zuziehen.

Mir waren 3 Verfahren bekannt:

1. Leber-Gallen-Reinigung nach Andreas Moritz etc., die viele Patienten, wie z.B. diese Frau nicht anwenden können,
2. Laser-Zertrümmerung von Gallensteinen, was bei Gallengrieß kaum in Betracht kommt und
3. eine spezielle endoskopische Entfernung, eine wenig bekannte Methode mit Erweiterungsschnitten und evtl. Stents (Gallengangstützen), bei der erneut Medikamente zum Einsatz kämen.

Keines der Verfahren mochte ich der ohnehin geschwächten Patientin, die sich noch von der Blinddarm-Operation erholen musste, empfehlen. Daher begab ich mich auf die Suche nach einer natürlichen, unbedenklichen, kleine Gallensteine auflösenden Substanz. Schließlich fand ich die bislang bewährte Lösung: Ein ziemlich nebenwirkungsfreies Gallensäure-Präparat. Dieses wirkt am besten

• bei gleichzeitiger Einnahme von homöopathischen Arzneien, insbesondere Nosoden,
um Belastungen und Stoffwechselstörungen soweit wie möglich zu beheben, und

• bei Ernährung mit Paleo-Kost.

Wünschen Sie weitere, ausführliche Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie bestellen können, detailliert beschrieben.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

  1. Teil 1 : Theorie
  2. Teil 2 : Arzneien
  3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel

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