Meine Patienten kläre ich stets darüber auf, welche Zusatzpräparate ich ihnen empfehle einzunehmen. Es handelt sich – Sicher wundern Sie sich jetzt! – um maximal 2 Mittel. Dennoch fragen einige von ihnen nach, ob sie nicht doch noch weitere Präparate einnehmen sollen oder können. Es kam auch schon vor, dass manche Patienten, nachdem sie ihre Beschwerden durch meine Behandlung losgeworden waren, nicht mehr die Substanzen, die ich ihnen verordnet hatte, eingesetzt haben, sondern Mittel, von denen ich ihnen abgeraten hatte, weil ich ihnen schädliche Wirkungen ersparen wollte. Das fand ich erst heraus, als sie sich wieder bei mir meldeten, nachdem sie einen Rückfall erlitten hatten. Dann waren sie sehr verwundert, wenn ich ihnen erklärte, wodurch es dazu gekommen war.

Hintergrundinformationen

Um zu verstehen, welche Präparate uns schaden und welche uns nutzen, benötigen wir ein paar Kenntnisse darüber, was in unserem Körper vorgeht, genauer gesagt, wie Leber und Galle arbeiten und noch genauer, wie die beiden Organe mit abzubauenden Stoffen verfahren und nach welchen Regeln sie dabei funktionieren. Das werde ich Ihnen nun in 7 kurzen Absätzen näher erklären:

1. Leber und Galle arbeiten noch so, als befänden wir uns noch in längst vergangener Zeit. Daher überfordern wir sie oft mit neueren Substanzen, die unsere einstigen Vorfahren noch nicht kannten. Vermutlich denken Sie jetzt an manches, was mit Chemie zu tun hat, wie vor allem künstlich hergestellte Medikamente. Dass dazu auch aus Pflanzen gewonnene, sogenannte Heilmittel gehören, ja sogar Kräutertees, Vitamin- und Mineralien-Konzentrate und nicht zuletzt Ernährungsbestandteile, die hier bei uns gemeinhin als gesund gelten, wird Sie bestimmt verwundern. Sicher möchten Sie jetzt wissen, wieso ich zu dieser Aussage komme. Sie basiert unter anderem darauf, wie die in der Leber tätigen Enzyme arbeiten:
2. Diese Enzyme wandeln bestimmte, zu ihnen über die Pfortader gelangte Substanzen so um, dass wir sie entweder mit unserem Stuhl oder Harn ausscheiden können. Bei diesem, Biotransformation genannten Vorgang, umgangssprachlich auch als Entgiftung bezeichnet, beschränken sie sich nicht nur auf Toxine. Vorsichtshalber bearbeiten sie auch weitere, für sie sonderbaren Stoffe, an die sie nicht seit langer Zeit gewöhnt sind. 
3. Dadurch schlüsseln die Enzyme in ursprünglich unbedenklichen Stoffen enthaltene, zuvor nicht aktive Substanzen so auf, dass diese sich in Zwischenprodukte umwandeln, die schädlicher sind als sie ursprünglich waren. Wenn wir Produkte zu uns nehmen, die den Enzymen sonderbar vorkommen, riskieren wir also, dass sie das Gegenteil von dem bewirken, was sie eigentlich leisten sollen, dass sie uns nämlich vergiften.
4. Wenn die Enzyme sich mit der Biotransformation von Stoffen befassen, kommen andere Stoffwechselfunktionen von Leber und Galle zu kurz: Wie z.B. die Fettverdauung und der Abbau von Cholesterin, einem vielseitig benötigten Stoff, aus dem verschiedene Substanzen entstehen (siehe nächste Grafik):

5. Je mehr wir die Enzyme zum Abbau insbesondere von schwer löslichen Stoffen veranlassen, desto mehr riskieren wir, dass das Gallensekret, das dazu dienen soll, sie weiterzubefördern, nicht vollständig gelöst bleibt. Wenn das passiert, treten im Gallensekret winzige, feste Körnchen, Gallengrieß genannt, auf. Je mehr Gallengrieß entstanden ist, desto mehr setzt er die mikroskopisch kleinen Gallenkanälchen zu, die die in den Leberzellen gebildete, körnige Galle aufnehmen.

6. In der Folge stauen sich nicht abgebaute Stoffe – neben Cholesterin andere Stoffwechselprodukte sowie Toxine – über die Blutbahn zurück. Das führt einerseits dazu, dass sich in unserem Körper Schadstoffe anhäufen und andererseits dazu, dass es uns an Hormonen und anderen Stoffen, die sich insbesondere aus Cholesterin bilden, mangelt. Denn diese können sich nicht ausreichend bilden, weil der Transport von Cholesterin nicht richtig funktioniert.

7. Ein Zuviel an nicht abgebauten Toxinen und ein Zuwenig an vor allem aus Cholesterin entstandenen, hormonellen und sonstigen Körpersubstanzen – beides führt zu vielen, oft verkannten Beschwerden. Diesem Krankheitsgeschehen lässt sich durch Verzicht auf Leber belastende Substanzen vorbeugen. Wenn es bereits dazu gekommen ist, benötigen Sie darüber hinaus weitere Maßnahmen.

Dazu nun Fallbeispiel 1

Einer Patientin, 46, die ich hier Rosi nenne, hatte meine kombinierte Therapie (siehe nächste Grafik) geholfen, sich von einigen Zahnoperationen, bei denen sie Implantate eingesetzt erhalten hatte, zu erholen. Ihr Zahnarzt war, wie sie mir berichtete, sehr verwundert, wie gut und schnell sie sich nach den Eingriffen, bei denen hochdosierte Toxine zum Einsatz gekommen waren, regenerierte.

So einen schnellen Heilungsprozess, sagte er zu ihr, ist mir noch nie vorgekommen! Sie scheinen die ganze Prozedur so gut verkraftet zu haben, wie ich es noch nicht erlebt habe.

Knapp 2 Jahre später teilte Rosi mir jedoch mit: Mir geht es schlecht. Ich habe wieder einen Blähbauch und Verdauungsstörungen und auch im Kopf ist mir so komisch zu Mute. Dabei war das alles so gut weggegangen. Außerdem bin ich so verschleimt und erschöpft. Ich war schon beim Arzt, der hat einen grippalen Infekt diagnostiziert und mir ein Antibiotikum verschrieben.

Rosis
Krankengeschichte

Durch die frühere Fallaufnahme wusste ich, dass Rosi schon von klein auf unter einer Leber-Gallen-Funktionsschwäche gelitten hatte – erkenntlich daran, dass sich, trotz ihrer sonstigen schlanken Figur, seit sie denken konnte, ihr Bauch vorgewölbt und sie unter Blähungen gelitten hatte. Außerdem hatten ihr oft heftige Atemwegsbeschwerden zugesetzt, wegen der sie neben Antibiotika, Virostatika und Cortisol-Präparaten noch weitere Erkältungs- und Infektmittel eingenommen hatte. 
Aus dieser Vorgeschichte hatte ich geschlossen, dass infolge der Leber-Gallen-Schwäche sich nicht durch diese beiden Organe abgebaute Toxine über die Blutbahn zurückgestaut, und außerdem Leber und Galle ihre Stoffwechselfunktionen nur begrenzt erfüllt hatten. Beides – nicht umgewandelte und weiterbeförderte Toxine und ein beeinträchtigter Stoffwechsel – hatte sich meines Erachtens noch gegenseitig verstärkt und eine Reihe verschiedenartiger Beschwerden ausgelöst. Diese Krankheitsentwicklung hatte bei Rosi zu massiven Schilddrüsenbeschwerden (Hashimoto-Schilddrüsenentzündung) und starker Infektanfälligkeit geführt. Durch meine Behandlung waren all diese Symptome zunächst abgeklungen.

Rosis gesundheitlicher Rückfall

Als mir Rosi von ihrem neuen gesundheitlichen Einbruch berichtete, lag für mich etwas anderes nahe, als eine Infektion, die ihr Arzt diagnostiziert hatte. Ihre Symptome weckten meinen Verdacht, dass Rosi ihre früheren, durch eine Leber-Gallen-Funktionsschwäche bedingten Vergiftungsprobleme – daher auch die Beschwerden in ihrem Kopf – durch Medikamente oder andere Substanzen neu entfacht hatte. Das versuchte ich, in dem Gespräch mit ihr herauszufinden. Unser Austausch verlief in etwa so:

Ich: „Ernähren Sie sich noch mit Paleo-Kost?“
Rosi: Zum großen Teil, nur abends esse ich Reis oder Kartoffeln.
Ich: „Das sind leider Lebensmittel, mit denen Sie Leber und Galle wieder überfordern.“
Rosi: Okay, dann werde ich wieder zu Paleo-Nudeln oder Gemüse überwechseln.
Ich: „Haben Sie sonst noch etwas verändert?“
Rosi: Nein, ich habe alles so gemacht, wie es im Therapieplan steht.
Ich: „Wie sieht es mit Zusatzpräparaten aus? Nehmen Sie noch das vegane Vitamin D ein?“
Rosi: Ja, ich habe mir die Kapseln mit K 2 angeschafft. Das soll man nämlich zusammen einnehmen.
Ich: „Das kann man zwar immer wieder lesen, stimmt aber nicht. Es gibt nämlich kein unbedenkliches Vitamin K 2. Ich habe mich danach erkundigt und erfahren, dass es stets auf Natto, das ist Soja, zurückgeht. Und bei Soja handelt es sich um eine hormonell wirksame Substanz, die keiner von uns zu sich nehmen sollte und Sie mit Ihren früheren Schilddrüsenbeschwerden erst recht nicht. Wenn wir unsere Vitalstoffversorgung nicht durcheinanderbringen wollen, sollten wir allenfalls rein natürliches, veganes Vitamin D einsetzen und auf alle anderen Vitamin-Präparate und Mineralien verzichten. Diese sollten wir nur in homöopathischer Form einnehmen, weil sie dann unsere Leber nicht belasten. Daher habe ich die Combi Mineralien Spurenelemente Vitamine [siehe nächste Grafik] hergestellt. Diese Combi und Paleo-Kost schonen unsere Leber und bieten uns zugleich die beste, mir bekannte Versorgung.“

Mit dieser Abblidung möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick über die Paleo-Kost geben:

Rosi: Wir brauchen doch auch den Vitamin B-Komplex.
Ich: „Haben Sie den auch eingenommen?“
Rosi: Ja, den hat mir unser Hausarzt doch verschrieben!
Ich: „Oje, er scheint nicht zu wissen, dass es kein unbedenkliches Vitamin B 12 gibt, ganz davon abgesehen, dass all diese Präparate die Leber dadurch belasten, dass sie die Enzyme in ihr zum Entgiften veranlassen.“

Mit dieser Grafik möchte ich kurz skizzieren, warum uns Zusatzmittel so wie Medikamente schaden, anstatt uns, wie wir es uns von ihnen versprechen und erwarten, zu nutzen:

Vitamin B 12-Präparat

Bei dem hier bei uns erhältlichen Vitamin B 12 handelt es sich um einen künstlichen Nachbau, der Cyanocobalamin heißt. Cyanocobalamin kommt natürlich nicht vor, außer als Verunreinigung oder giftiges Abbauprodukt. Daher kann unser Körper ihn nicht direkt verstoffwechseln, sondern fordert ebenso wie andere Zusatzmittel die in der Leber wirkenden Enzyme zum Umwandeln heraus, damit seine Reste – vorausgesetzt der Transport funktioniert – unseren Körper verlassen können.
Der Unterschied zwischen von vornherein bedenklichen Substanzen wie Vitamin K 2 und B 12 zu vielen anderen Zusatzmitteln besteht also darin, dass Erstere von vornherein giftig sind, und Letztere sich erst durch die Bearbeitung der Enzyme in Schadstoffe umwandeln.

Nun zurück zum 1. Fallbeispiel:


Rosi
hatte früher unter Krankheiten gelitten, die sich deshalb besonders hartnäckig gehalten hatten, weil ihre Ärzte die durch den beginnenden Leber-Gallen-Stau bedingte Toxinbelastung nicht erkannt, sondern als Infektionen missverstanden und mit Medikamenten behandelt hatten, die das bestehende Problem noch immens verschlimmert hatten. Ein Grund, warum sie bei den nun aufgetretenen Beschwerden in Panik verfiel, nicht wieder genesen zu können!
Daher riet ich ihr, sich aus den Präparaten, die sie eingenommen hatte, eine homöopathische Arzneilösung selbst herzustellen und zusätzlich zu den ihr verordneten Arzneien einzunehmen. Sie nahm zwar schon mit der ihr verordneten Basisarznei die Combi Mineralien Spurenelemente Vitamine ein, sie enthielt jedoch nicht genau die homöopathischen Analoga (Entsprechungen) zu den von ihr eingenommenen Vitamin-Präparaten: In ihr kam zwar das homöopathisch aufbereitete Vitamin K, aber nicht K 2, vor.

Außerdem fehlten in der Combi die homöopathisch aufbereiteten Hilfsstoffe, die die eingesetzten Zusatzmittel enthalten hatten. Der Vollständigkeit halber empfahl ich Rosi, von dem zugeführten Vitamin D 3 + K 2 sowie dem Vitamin B-Komplex jeweils den Kapselinhalt in ein Gefäß zu geben und nach meiner Anleitung daraus eine homöpathische Combi zu erzeugen und einzunehmen.

Diese Grafik gibt Ihnen einen ersten Überblick über die Arzneien, Mittel und Maßnahmen, die ich Rosi insgesamt verordnet habe:

Begriffserklärung
Bei Nosoden handelt es sich übrigens um Homöopathika, hergestellt aus besonderen Ausgangsstoffen: 
●  Aus durch Krankheit veränderten Substanzen (Sekreten und Geweben) sowie
●  potentiell krank machenden Stoffen wie Medikamenten und Toxinen. 
Sarkoden entstammen dagegen normalen, gesundheitlich kaum beeinträchtigten Körpersubstanzen, wie z.B. Organgeweben und Hormonen, die man ebenfalls homöopathisch aufbereitet hat.

Gallensäure-Präparat

Auf meinen Rat hin hatte sich Rosi bereits zu Beginn meiner Behandlung vor knapp 2 Jahren von ihrem Arzt ein hier bei uns rezeptpflichtiges Gallensäure-Präparat verschreiben lassen. Bei dieser Substanz hatte es sich früher um eine natürliche, aus tierischer Galle gewonnene Arznei gehandelt, die inzwischen Pharmafirmen künstlich herstellen. Da die in unserer Leber tätigen Enzyme nicht zwischen natürlich und künstlich zu unterscheiden vermögen, kann der Nachbau ebenso wie das natürliche Präparat seine Funktion erfüllen.

Bei Rosi hatte es geholfen, die Gallengrießbelastung, die ihren beginnenden Gallenstau ausgelöst hatte, abzubauen. Damit hatte es den homöopathischen Mittel ermöglicht, optimal zu wirken. Mit beidem, Gallensäure-Präparat und Homöopathika, zusammen sowie der Ernährungsumstellung war sie ihre massiven Schleimhaut- und hormonellen Beschwerden, Verdauungsstörungen und ihren vorstehenden Bauch losgeworden und hatte sich laut ihrem Zahnarzt erstaunlich schnell und gründlich von ihren Zahn-Operationen erholt.

Nachdem sie jedoch ca. 1,5 Jahre lang die Vitamin-Präparate eingenommen hatte und allmählich, weil sie sich wohl fühlte, wieder zu belastender Kost übergewechselt war, hatte sie ein Rückkfall heimgesucht.

Anhand der beiden nun folgenden, kurzen Fallbeispiele möchte ich nun erklären, wie uns Zusatzmittel schaden können:

Fallbeispiel 2

Nachdem ich selbst ca. 15 Jahre allein mit Hilfe von homöopathischen Arzneien, die ich täglich eingenommen hatte, von meinen vorherigen, massiven Schleimhautbeschwerden im Atemwegs- und Verdauungsbereich sowie Bewegungsapparatbeschwerden verschont geblieben war und auch sonst keine Symptome verspürt hatte, überfiel mich auf einmal eine Kieferinfektion. Die Hälfte meines Gesichts schwoll stark an, und ich wusste vor lauter Schmerzen nicht mehr ein und noch aus. 

Behandlung I

Ich ging zum Zahnarzt, der an einem Backenzahn eine Wurzelbehandlung durchführte.
Die dabei verwandten Substanzen füllte er auf meine Bitte in die kleinen Laborgefäße ab, die ich mitgebracht hatte. Daraus stellte ich Nosoden her und fügte sie zu meiner Dilution hinzu. Außerdem stockte ich meine bis dahin eingenommene Arzneilösung noch um weitere, aus Erregersubstanzen gewonnene Nosoden auf und nahm sie täglich ein.
Es dauerte ein paar Monate, bis ich allmählich begann, mich wieder gesund zu fühlen.

Fehleinschätzung

Damals dachte ich, ich hätte meine Belastung mit Krankheitserregern noch nicht genügend kuriert und sei deshalb so heftig krank geworden.
Als sich einige Jahre später dasselbe Problem zu wiederholen schien, fühlte ich mich anders als zuvor zumindest nicht mehr ganz so hilflos und vertraute darauf, mich selbst so, wie es mir bei vielen Patienten gelungen war, aus dem Dilemma befreien zu können. Das hing auch damit zusammen, dass die Schmerzen zwar heftig waren, aber noch nicht ganz so schlimm wie bei dem vorherigen, gesundheitlichen Einbruch. Ich überlegte, was die erneute Krise ausgelöst haben könnte. Es dauerte ein paar Tage, bis ich mich fragte: „Kann es wirklich sein, dass ich das Zusatzpräparat, das als Wirkstoff natürliches Karotin enthält, nicht vertrage?“
Diese Substanz hatte ich schon mehr als 5 Jahre lang eingenommen, weil ich angenommen hatte, dadurch im Sommer auf Sonnenschutzmittel verzichten zu können. Außerdem hatte ich mich gesundheitlich, weil ich nicht unter behandlungsbedürftigen hormonellen Beschwerden und auch nicht unter einer Gallengrieß-Belastung litt, so robust gefühlt, dass ich annahm, mich haue so leicht nichts um. Nun aber überlegte ich, „trifft meine Einschätzung, dass ein Zusatzpräparat schadet, auch dann zu, wenn es noch nicht zu den üblichen Problemen gekommen ist? Hat es auch bei mir bewirkt, dass die Enzyme in meiner Leber zu viel Entgiftungsarbeit leisten müssen? Und hat das wiederum dazu geführt, dass das Organ seine Stoffwechselfunktionen vernachlässigen musste? Haben darunter auch meine Abwehrkräfte gelitten?“ Langsam dämmerte es mir, dass das zutreffen konnte.

Anhand dieser Grafik möchte ich kurz zusammenfassen, wie uns nach meiner Erfahrung Zusatzmittel schaden:

Behandlung II

Ich setzte das Zusatzpräparat ab und tatsächlich verschwanden zu meiner großen Verwunderung meine Beschwerden von einem Tag auf den anderen.

Fallbeispiel 3

Bei einer anderen Patientin, Mitte 30, hatten mich vor einigen Jahren ihre therapieresistenten Muskelverhärtungen und Bewegungsapparatbeschwerden zunächst vor ein Rätsel gestellt. Dann kam mir eine Idee, und ich fragte sie: „Nehmen Sie ein Vitamin D-Präparat ein?“
Ja, entgegnete sie, ich bin so daran gewöhnt, es einzunehmen, dass ich völlig vergessen habe, es anzugeben!

Auf mein Anraten hin setzte sie den Vitamin D-Nachbau ab und zu ihrem Erstaunen gingen nicht nur die erwähnten Beschwerden, sondern auch ihr Vaginalausfluss, von dem sie noch nicht berichtet hatte, zurück. Wie ich erfuhr, war der Ausfluss so stark gewesen, dass sie deshalb stets Slipeinlagen hatte verwenden müssen. Ich bin heilfroh, sagte sie nun, endlich darauf verzichten zu können. Ich entgegnete: „Der Ausfluss war eine typische Entgiftungsreaktion. Damit hat ihr Körper versucht, die ihn belastenden Stoffe abzubauen.“

Rosis Behandlungsverlauf

Wie in den übrigen Fällen mit ähnlichen Belastungen gingen auch Rosis Beschwerden sogleich zurück und verschwanden innerhalb von 2 – 3 Tagen vollständig. Das wird mir eine Lehre sein, sagte sie, in Zukunft werde ich auf Sie hören! „Anscheinend mussten Sie sich noch von alten Denkmustern lösen“, erwiderte ich.

Schlusswort

Außer den beiden hier empfohlenen Mitteln, dem natürlichen Vitamin D– und dem Gallensäure-Präparat, bin ich noch auf keine weiteren unbedenklich und zugleich nützlichen Substanzen gestoßen. Ansonsten habe ich vor allem durch meine Patienten und bedingt auch selbst lauter negative Erfahrungen mit derartigen Mitteln gesammelt.
In meinem Fall hat es immerhin mehr als 5 Jahre gedauert, bis ich herausfinden konnte, dass mir das Zusatzmittel, das seine Funktion prima zu erfüllen und meine Haut zu schützen schien, auf einer tiefer liegenden Ebene eine massive Erkrankung beschert hatte.
Da all diese Mittel in der Regel keine Sofort-, sondern Spätsymptome hervorrufen, fällt es nicht leicht, diese mit den eingenommenen Substanzen in Verbindung zu bringen. Davon abgesehen brauchen wir viel Erfahrung, um Symptome halbwegs richtig zuordnen zu können.
Ich selbst habe dadurch Zusammenhänge erkannt, dass ich Fälle so behandeln konnte, dass Jahre bis Jahrzehnte lang keine Beschwerden aufgetreten waren. Um das zu erreichen, war es erforderlich gewesen, Faktoren, die den Genesungsprozess gestört hätten, zu erkennen und auszuschließen. Dadurch konnte ich zuverlässiger als sonst möglich herausfinden, dass uns bis auf rare Ausnahmen die meisten, nicht homöopathisch aufbereiteten Präparate schaden, anstatt zu nutzen.

Wünschen Sie weitere Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie per Mail oder Telefon (06438/ 922 941 oder 0160/ 44 555 97) bestellen können, ausführlich beschrieben. Darin finden Sie zum ersten Mal ein Verordnungskonzept, das die Chance bietet, die jeweils individuell benötigten Therapie-Bausteine zu kombinieren.

Möchten Sie die von mir eingesetzten, praxiserprobten Arzneien testen?

Wenn Sie mir das kurz mitteilen, werde ich Ihnen eine Auflistung der von mir erhältlichen Testsubstanzen zusammen mit weiteren Informationen senden.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

1. Teil 1 : Theorie
2. Teil 2 : Arzneien
3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel

Abbildung 1: Quelle: https://pixabay.com/de/
Abbildung 2, 4 – 7, 9, 12, 13, 15 und 16: Vorlage: Quelle: https://pixabay.com/de/


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