Vor einigen Jahren stieß ich auf die aus einem Medikament hergestellte Nosode Allopurinol®. Zunächst setzte ich sie zusammen mit anderen benötigten Homöopathika zum Ausleiten von Noxen ein. Inzwischen habe ich erkannt, dass ich sie auch zum Aktivieren der Selbstheilungskräfte verordnen kann. Erfahren Sie nun an Hand von Fallbeispielen mehr darüber!
1. Massive Augen- und Bewegungsapparat-Beschwerden und Bluthochdruck
Diesen Mann, Mitte 60, von mir Hartmut genannt, behandelte ich kurz als Notfall, als ihm neben Bluthochdruckkrisen und Beinbeschwerden ein so massives Augenleiden zusetzte, dass ihm sein Arzt zu einer erneuten Augen-OP riet.

Meine Behandlung
In der folgenden Tabelle habe ich aufgelistet, welche homöopathischen Mittel, eine einzige nicht homöopathisch aufbereitete Arznei (3.) und Maßnahme (4.) ich Hartmut verordnet habe:

Begriffserklärung:
Außer dem grobstofflichen Gallesäure-Präparat handelte es sich bei allen von mir verordneten Arzneien um Homöopathika, vor allem um Nosoden und Sarkoden. Während Nosoden von ursprünglich potentiell krankmachenden Substanzen wie z.B. Krankheitsprodukten und Toxinen abstammen, gehen Sarkoden zurück auf Substanzen wie z.B. Hormone und Gewebe, die in unserem Körper in einem normalen, nicht durch Krankheit veränderten Zustand vorkommen.
Nun zurück zu Hartmuts Verordnung:
Zu den aus Medikamenten erzeugten Nosoden, die ich ihm verabreicht habe, gehörte auch das wie das ursprüngliche Medikament genannte Allopurinol®. Diese Medikamentennosode setzte ich ein, weil er den Ausgangsstoff – von einem Arzt verschrieben – wegen seiner Gicht eingenommen hatte, und ich daher seine überforderte Leber zusammen mit den anderen Nosoden beim Entgiften entlasten wollte.

2. Niedergeschlagenheit, hormonelle sowie Bewegungsapparat-Beschwerden und Bluthochdruck
Bei der Fallaufnahme erfuhr ich von dieser gut 50jährigen Patientin, von mir Hulda genannt, sie erwarte von meiner Behandlung, sich psychisch und physisch wohlzufühlen. Dabei gab sie als Hauptbeschwerden Schmerzen im Knie, unter dem Rippenbogen, jeweils links, sowie Traurig- und Hilflosigkeit an.
Nachdem ich begonnen hatte, sie zu behandeln, teilte mir Hulda mit, dass sie mit der Therapie sehr zufrieden sei. Weiter berichtete sie mir, ihr Blutdruck habe sich normalisiert und ihre Schlafstörungen und Hitzewallungen haben sich sehr gebessert. Auch psychisch schien sie ihre Belastungen zu überwinden und ihre Balance zu finden. Die schon zuvor aufgetretenen stechenden Schmerzen über den ganzen Körper verteilt spüre sie nur noch kurz. Daraus schloss sie, sie werde allmählich all ihre Altlasten los.
Als ich Huldas neuen Laborbefund erhielt, erkannte ich an ihrem erhöhten Harnsäurewert, dass ihre Schmerzen durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen in Gelenken und Geweben verursacht sein könnten. Daher schlug ich Hulda vor, ihre Verordnung mit der aus dem gleichnamigen Gichtmittel erzeugten Nosode Allopurinol® aufzustocken. Da sie davon überzeugt war, die begonnene Therapie würde ausreichen, um ihre noch bestehenden Beschwerden allmählich zu beheben, dauerte es eine Weile, bis sie herausfand, dass sie dazu nicht auf diese Nosode verzichten konnte.
3. Psychosomatischer Einbruch mit Atemwegs-, Haut-/Schleim-, Bewegungsapparat- und organischen Beschwerden
Dieser Patient, Ende 30, den ich hier Paulo nenne, ein Physiotherapeut, hatte versucht mit sehr vielen Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) sich zu kurieren. Deren Einnahme hatte dazu geführt, dass seine Leber, die – neben dem Abbau von Ballast
– für die Aufnahme und Bildung von Vitalstoffen und Hormonen und
– dadurch hauptsächlich für das Aktivieren der Heilkräfte
sorgt, ihre Funktionen nicht mehr genügend erfüllen konnte.
Die Enzyme in seiner Leber hatten vergeblich versucht, um ihn vor Schaden zu bewahren, die vielen zugeführten NEM so umzuwandeln, dass er sie ausscheiden konnte. Je mehr das misslang, desto mehr hatte sich infolge nicht abgebauter Substanzen Gallengrieß in den Zellzwischenräumen seiner Leber gebildet. Dadurch hatte das Hauptstoffwechsel-Organ seine Funktionen wie insbesondere das Aufrichten der Heilkräfte kaum noch erfüllen können. Infolgedessen waren Symptome, die dadurch auftreten, abgeklungen, woraus Paulo geschlossen hatte, es gehe mit seiner Gesundheit bergauf, und er brauche nur die richtigen NEM und genügend davon einzunehmen. Ein Teufelskreis! Siehe dazu die nun folgende Skizze:

Meine Behandlung
Im Gegensatz zu Hartmut und Hulda hatte Paulo keinen Laborbefund mit einem erhöhten Harnsäurewert erhalten. Als ich ihm wegen seiner stechenden Gelenkschmerzen und Entzündungen mitteilte, dass er eventuell die aus dem Gichtmittel gewonnene Nosode Allopurinol® benötigen könne, bat er mich sogleich, sie zu seiner übrigen Verordnung hinzuzufügen. Siehe dazu diese Übersicht:

Trotz seiner vielen massiven, angestauten Beschwerden verspürte Paulo auf einmal Wohlbefinden, was er so ausdrückte: „Allopurinol fühlt sich für mich SEHR gut an. Sobald ich damit quasi in Berührung komme, erlebe ich eine Art „Klarheit“/Fokus im Sichtfeld.“
Verblüffende Wirkung
Bei den ersten 2 der 3 hier erwähnten Patienten veranlasste mich ihr erhöhter Harnsäurewert und im 1. Fall auch die vorausgegangene Einnahme des Medikamentes Allopurinol® dazu, ihnen die davon abstammende Nosode zusätzlich zu verordnen.
Die 3 Patienten hatten darauf sehr gut angesprochen, was auch bei Hartmut beeindruckte: Neben seinem Bluthochdruck waren seine Augenbeschwerden abgeklungen, sodass er auf die ihm vorgeschlagene Augen-OP verzichten konnte.
Nach und nach fand ich heraus, dass sich auch bei Patienten, bei denen kein erhöhter Harnsäurewert nachgewiesen war, wegen stechender und/oder degenerativer Bewegungsapparat-Beschwerden die hinzugefügte Nosode Allopurinol® als hilfreich erweisen konnte. Was mich dabei am meisten verwunderte: Eine Patientin, die schon lange unter Nerven-/Empfindungs-Störungen, Taubheit und Schwellungen in ihren Füßen litt, spürte wie sich darin die nervliche Versorgung besserte.
Durch das zusätzliche Einsetzen der Nosode Allopurinol® machte ich erneut die Erfahrung, um meine Patienten effektiv kurieren zu können, aus Medikamenten gewonnene Nosoden verabreichen zu müssen und entdeckte zu meiner Verwunderung, dass fast alle meine Patienten sie benötigten. Weitere Informationen über Medikamenten-Nosoden finden Sie hier:
- Medikamenten-Nosoden, die wie das Zünglein an der Waage wirkten
- Résumé: Beheben von Heilungsblockaden

Bildnachweis:
Abbildung 1 und 2: Symbolfoto – Quelle: https://pixabay.com/de/
Abbildung 7: Vorlage – Quelle: https://pixabay.com/de/
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1. Sie können entweder bei mir einen Beratungstermin buchen (30 Minuten für 25,00€) – am besten teilen Sie mir das per Mail (Meine Anschrift: info@homoeopathie-post.de) mit – oder
2. Sie können sich mit Hilfe meiner Werke weiter informieren:
Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie per Mail oder Telefon (06438/ 923 004 oder 0160/ 44 555 97) bestellen können, ausführlich beschrieben. Darin finden Sie zum ersten Mal ein Verordnungskonzept, das die Chance bietet, die jeweils individuell benötigten Therapie-Bausteine zu kombinieren.
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In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke, die Sie für 38,00 € als PDF-Dateien beziehen können, verfasst:
1. Teil 1 : Theorie
2. Teil 2 : Arzneien
3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel