Völlig unerwartet können wir uns eine Verletzung zuziehen. Es kann uns passieren, dass wir z.B. stolpern und hinstürzen und uns dabei den Fußknöchel verstauchen. Zum Glück handelt es sich dabei oft um eine harmlose Verstauchung, die uns aber häufig große Schmerzen beschert und Schachmatt setzt. Um sich möglichst schnell von solch einem Handicap zu erholen, greifen viele Betroffene zu Schmerzmitteln. Leider bleibt das nicht ohne Folgen. Dabei kann man sich mit Hilfe von Homöopathie auf sinnvolle, gesunde Weise Abhilfe verschaffen. Erfahren Sie nun mehr darüber!

Homöopathische Arzneien können ihre Wirkung nur voll entfalten, wenn wir keine üblichen chemischen Medikamente einnehmen. Denn diese stören die Wirkung von Homöopathika. Unter dieser Voraussetzung vermögen bestimmte pflanzliche Arzneien, regelmäßig eingenommen und bei Bedarf wiederholt, oft effektiv zu wirken: Sie verhindern nicht selten, dass solch eine massive Schwellung – wie auf dem Foto abgebildet – und blaue Flecken überhaupt entstehen.

Erfahrungen mit Verletzungsarzneien

Nun gebe ich Ihnen eine Zusammenfassung über Arzneien, die überzeugend bei Verletzungen gewirkt haben:

1. Eine Bekannte berichtete mir, dass sie sich beim Zuschlagen einer Wohnmobiltür ihre Finger eingeklemmt habe. Diese seien rot-blau angelaufen. Sobald sie aber Arnica in einer 30iger Potenz eingenommen habe, habe sie regelrecht zusehen können, wie sich die Blutergüsse aufgelöst haben.

2. Eine andere Bekannte machte dieselbe Erfahrung wie ich und zwar, dass man sich beim Sport weniger schnell Schwellungen und blaue Flecken einhandelt, wenn man regelmäßig Arnica C 30 einnimmt. Früher habe ich mir dagegen im Handumdrehen einen Bluterguss zugezogen. Jetzt bleiben mir nicht nur Hämatome, sondern auch selbst bei üblen Verstauchungen Schwellungen erspart.

3. In einem Kurs für Rettungshelfer war der Ausbilder, als er sagte, „räumt endlich auf“, unwirsch mit seiner Hand über die auf einem Tisch abgelegten Spritzenkanülen gefahren. Dabei war er mit einem Finger in die schräg geschliffenen Spitze einer Kanüle geraten. Später beklagte er sich bitter darüber, dass er sich dabei übel verletzt habe. Es habe 2 Monate gedauert, bis er sich davon erholt habe. Leider war er nicht an meinem Rat interessiert gewesen. Sonst hätte ich ihm empfohlen, so zu erfahren wie ich selbst später in einer ähnlichen Situation:

In meiner Heilpratiker-Ausbildung bot ich meinen Kollegen an, an mir das Injizieren zu üben. Daher plazierte ein Apotheker die Hohlnadel in meinen Arm – leider so, dass sich Ring- und Kleinfinger auf einmal taub und steif anfühlten und blass wurden. Er hatte erfolgreich einen Nerv getroffen.

Gegen die Stichverletzung nahm ich sogleich Ledum C 30 ein und machte mir keine weiteren Gedanken über meine Symptome. Denn wenn ich nicht von der Wirkung dieser Arznei überzeugt gewesen wäre, hätte ich mich erst gar nicht zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Als ich nach dem Unterricht zu meinem Auto ging und ans Steuer setzte, sah ich erstaunt, dass sich die Durchblutung meiner Finger wieder normalisiert hatte.

4. Als ich mir einmal die Haut an einem stacheligen Strauch aufriss, nahm ich gegen die Schnittverletzung Staphisagria C 30 ein. Ich konnte wie meine Bekannte bei ihren Quetschungen nach der Einnahme von Arnica ebenfalls sehen, wie die blutenden Hauteinrisse sich rasant zurückbildeten.

5. Vor intensiven Zahnbehandlungen nahm ich zuerst Arnica C 200 ein und danach zum Verheilen der Schnittwunde Staphisagria C 30 und später noch einmal Arnica. Mit diesen Mitteln verheilten die Wunden schnell und problemlos.

6. Als ich nach Jahrzehnten erneut heftige Nervenbeschwerden im Mundbereich bekam, versagten alle Homöopathika, die mich zuvor von meinen Symptomen befreit hatten. Auf meiner Suche nach einer wirksamen Alternative stieß ich auf die Solunate. Bei ihnen handelt es sich um auf bestimmte Weise erzeugte Komplexarzneien. Bei dem Herstellungsverfahren bleibt der seit knapp 100 Jahren bestehende Arznei-Grundansatz einerseits erhalten. Andererseits fügen die Hersteller bei jedem Zyklus neue Rezeptur-Wirkstoffe hinzu. Dadurch ergibt sich eine Mischung teils aus Ursubstanzen und teils aus nach einer besonderen Methode aufbereiteten pflanzlichen, mineralischen und metallischen Stoffen.
Mich überraschte zu entdecken, dass nicht das aus Johanniskraut in üblicher Weise potenzierte
Hypericum, wie diese Arznei mit Fachbegriff heißt, sondern das in 4 Solunaten enthaltene Johanniskraut meine quälenden Nervenschmerzen im Handumdrehen abklingen ließ.

Foto: Quelle: Rainer Sturm/www.pixelio.de

Verletzungscombi

Aus den 3 zuvor erwähnten pflanzlichen Homöopathika und Solunat Nr. 21 gegen Entzündungen und zum Blutstillen habe ich meine erste Verletzungscombi hergestellt. Dann habe ich ihr noch niedrig potenzierte Mineralien hinzugefügt. Dieser Zusatz soll dazu dienen, unseren Organismus dazu anzuregen, die zum Verheilen von Verletzungen benötigten Vitalstoffe aus unserer Ernährung besser zu verwerten.

Später habe ich dann die Arzneilösung mit weiteren, aus Mineralien sowie aus Vitaminen erzeugten Homöopathika in niedriger Potenz ergänzt und eine Globuli-Combi hergestellt.

Fallbeispiel: Beschwerden durch Zahnspangen

Eine Frau, 45, hatte sich Zähne ziehen lassen, um die Zahnstellung im Unter- und Oberkiefer jeweils mit einer festen Spange korrigieren lassen zu können. Vor der Zahnbehandlung hatte ich mit Hilfe von Homöopathika die Belastung durch Schilddrüsenunterfunktion, eingenommene Medikamente und Krankheitserreger kuriert. Alles verlief bestens, bis ihr das Tragen der Zahnspangen zu schaffen machte.
Sie berichtete mir:

Mir geht es gut, bis auf meinen Mundwinkel linksseitig, der aktuell auf die Zahnspange etwas gestresst reagiert und leider Schmerzen verursacht.“

Für alle möglichen Verletzungen hatte ich der Frau meine Verletzungscombi in Form von Globuli zur Verwendung nach Bedarf zugeschickt.
Nach ein paar Monaten teilte die Patientin mir mit:

Ich nehme seit geraumer Zeit täglich eine Gabe Verletzungscombi ein und meine Mundschleimhaut erholt sich zusehends, obwohl die Zahnspangen nach wie vor im Mund sind.  Faszinierend! Und sehr angenehm! Sonst war jede Mahlzeit eine einzige Qual…“

Andere Ursachen erfordern andere Mittel

Wie gesagt handelt es sich bei den hier vorgestellten Mitteln um Verletzungsarzneien. Bei verschiedenartigen Verletzungen können sie sich als hilfreich erweisen. Das gilt aber nicht für Beschwerden, die auf andere Ursachen zurückgehen. Zumindest hält dann die Besserung nicht an. Anstatt auf die Ursache der Symptome einzuwirken, lenken unpassende Arzneien bestenfalls die Selbstheilungskräfte eine Zeit lang von dem eigentlichen Krankheitsgeschehen ab. Da die krankheitsauslösenden Faktoren dabei unbeeinträchtigt ihr Unwesen weiterbetreiben können, brechen plötzlich vehement (heftig) Symptome hervor, sobald das Ablenkungsmanöver nicht mehr funktioniert.

Eigene Erfahrung

Das ist mir widerfahren. Denn nach einigen Jahren hörten 2 Solunate, die Johanniskraut als einen Bestandteil enthielten und mich bis dahin von meinem Leiden erlöst hatten, auf zu wirken. Auf einmal überfielen mich so massive Nervenschmerzen, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Verzweifelt probierte ich alle möglichen Nosoden, besondere homöopathische Arzneien, insbesondere aus Krankheitserregern hergestellt, aus. Daher kommt ihre Bezeichnung, die auf Nosos (= „Krankheit“) zurück.

Foto: Quelle: Denise/www.pixelio.de

Was ich auch versuchte – nichts half. Ich ließ einen Abstrich von meiner Mundschleimhaut auf Keime untersuchen. Der Befund lautete: Pseudomonas putida – ein äußerst widerstandsfähiges Bakterium.

Sogleich stellte ich mit Hilfe eines selbst entnommenen Abstrichs eine homöopathische Arznei bzw. Nosode her, um diese unverzüglich anwenden zu können. Außerdem kann man die Nosode Pseudomonas putida noch nicht im Handel beziehen.

Meine von mir eingenommene Arzneilösung hatte ich bereits mit allen zuvor ausprobierten Nosoden angereichert. Denn diese waren mir bekommen – ein Zeichen dafür, dass ich sie benötigte. Nun fügte ich noch die neu aus meinem Abstrich erzeugte Nosode Pseudomonas putida hinzu. Ich war heilfroh, nach verschiedenen Maßnahmen – unter anderem war mir nach einer Zahnarztbehandlung nichts anderes übrig geblieben, als mir selbst mit einer Spritze Sekret aus meinem stark angeschwollenen Kiefer abzusaugen – meine Symptome loszuwerden.
Dazu trug auch bei, dass ich mir vom Zahnarzt von den bei der Behandlung verwendeten Substanzen eine winzige Menge in mitgebrachte kleine, 1,5 ml-Kunststoffbehälter abfüllen ließ. Diese Stoffe löste ich, sofern erforderlich, mit Alkohol auf. Dann stellte ich wiederum daraus – durch abwechselndes Verdünnen mit Wasser und Verschütteln – eine gemeinsame Combi-Arznei her und gab einen dicken Tropfen davon in meine täglich eingenommene Arzneilösung. Bei einer weniger umfassenden Behandlung hätte ich entweder eine Heilungsblockade oder einen späteren Rückfall, den ich unbedingt vermeiden wollte, riskiert.

Weitere Behandlung

Als sich ein paar Jahre später im Winter wieder ein Infekt in Ohren und Mund ankündigte, setzte ich eine weitere Erreger-Nosode ein: Maul- und Klauenseuche. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass wir mit den meisten, hier vorkommenden Erregern belastet sind, ohne dass das Laboruntersuchungen vollständig aufdecken können. Das ermutigte mich, diese neu erhaltene virale Nosode einzunehmen.
Zu meiner Verblüffung verschwanden meine
Infektsymptome sofort. Solch eine überzeugende Wirkung und unverzügliche Abhilfe hatte ich bis dahin noch nicht erlebt. Vielen meiner Patienten erging es ebenso.

Wünschen Sie weitere, ausführliche Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie bestellen können, detailliert beschrieben.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

1. Teil 1 : Theorie

2. Teil 2 : Arzneien

3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel


Foto 1 bis 3: Quelle: https://pixabay.com/de/
Foto 4: 3 x Vorlage: Quelle: https://pixabay.com/de/
Foto 7 und 8: Quelle: https://pixabay.com/de/

One thought to “Homöopathika gegen Verletzungen und Schmerzen”

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