Einnahme von Schmerzmitteln

Bei manchen Menschen kommen Analgetika (Schmerzmittel) ausnahmsweise, vor allem bei und nach operativen Eingriffen sowie Zahnbehandlungen, zum Einsatz. Andere dagegen nehmen sie immer dann ein, wenn sie Beschwerden heimsuchen. Bei wieder anderen stellen sie ständige Begleiter dar, auf die sie nicht verzichten können. Das nehmen sie an, weil sie keine Alternative kennen. Mitunter haben Schmerzpatienten vergeblich nach einer anderen, unbedenklichen, in der Tat nicht leicht zu entdeckenden Lösung gesucht.

1. Fallbeispiel: Patientin mit Borreliose, Fibromyalgie, Kalkschulter und Rückenleiden

So erging es einer Frau, 43, die wegen ihrer heftigen Beschwerden besonders in Schulter, Knien und Rücken ihre Berufstätigkeit aufgeben musste. Die ärztliche Diagnose lautete Fibromyalgie (= „Faser-Muskel-Schmerzleiden“).
Als ihr herkömmliche Schmerzmittel nicht mehr halfen, verordnete ihr die behandelnde Heilpraktikerin nacheinander verschiedene alternative Komplex-Schmerzmittel. Zunächst verschafften sie ihr Linderung, was jedoch bald nachließ.
Schmerz geplagt und verzweifelt suchte sie erneut 2 Ärzte auf. Während der eine Orthopäde sie als austherapiert bezeichnete, wirkte ein anderer Facharzt auf sie ein, sich in ihren Rücken Cortisol, auch Cortison genannt, injizieren zu lassen, da sie ihre Entzündung unbedingt [mit Hilfe dieses Medikamentes] loswerden müsse.

Das erfuhr ich von ihr, als ich sie durch meinen Förderunterricht von Schülern kennen lernte. Da ich zuvor nur erlebt hatte, dass eine derartige Injektion die Betroffenen empfindlicher und anfälliger für Infekte, Haut- und Knochenbeschwerden gemacht hatte, riet ich ihr dringend davon ab. Sie entgegnete, sie wolle es zumindest einmal versuchen. Als sie sich die erste Spritze geben ließ, reagierte sie jedoch noch heftiger, als ich es befürchtet hatte: Hoch allergisch mit einer sogenannten Steroidakne, d.h. einer durch Cortison ausgelösten Akne, und einer Atemwegsinfektion, die zunächst 2 Monate lang anhielt. Wegen dieser Reaktionen setzte sie die Cortison-Therapie sogleich ab und bat mich später, weil ihre Beschwerden dennoch unvermindert anhielten, um Hilfe.

Weitere Beschwerden

Bei der Fallaufnahme berichtete die Patientin mir weiter: Mir versagen wegen Verkalkungen in der Schulter meine Arme, sodass mir plötzlich Dinge aus den Händen fallen. Auch meine Beine knicken um und meine Knie sind geschwollen und tun mir weh, besonders nachts, sodass ich nicht schlafen kann.

Außerdem sagte sie mir, sie wünsche sich nichts mehr, als endlich ihre Beschwerden loszuwerden. Meistens müsse sie sich bemühen, vor lauter Schmerzen überhaupt über die Runden zu kommen. Sie habe, was ihr zuerst schwer gefallen sei, gelernt, daheim vieles liegen zu lassen und Unordnung zu ertragen.

Krankheitsursachen

Um meine Patienten effektiv behandeln zu können, muss ich herausfinden, welche auslösenden Faktoren hinter ihren Beschwerden stecken. Bei dieser Patientin kam mir der Verdacht, dass ihre Symptome unter anderem zurückgingen auf
1. Nebenwirkung von Medikamenten,
2. Infektionen z.B. durch Borrelien, verschiedene Kokken (Kugelbakterien), Lyssaviren sowie
3. eine Schilddrüsenunterfunktion.

Ihre Anamnese ergab folgendes:
1. Neben Antibiotika und Cortisol hatte sie bei der Geburt eines Kindes eine PDA (Periduralanästhesie = rückenmarksnahe Betäubungs-Injektion) bekommen.
2. Sie hatte sich mehrfach Zeckenstiche zugezogen und
3. laut Laborbefund und Diagnose des Hausarztes sollten ihre Schilddrüsenwerte sich noch im Normbereich (normalen, unbedenklichen Bereich) befinden.

Behandlung

Ich sagte der Frau, ich müsse die bei der PDA erhaltenen Substanzen und sonstigen Medikamenten-Toxine durch daraus hergestellte Nosoden versuchen abzubauen. Hinzu fügte ich: Vor allem die PDA hat ihnen die hartnäckig sich haltenden Ausfälle ihm Rückenbereich beschert. Hinter Ihren Knie- und anderen Beschwerden stecken Borrelien und noch andere Krankheitserreger.

Bei ihnen dachte ich an Vertreter aus der Familie der Kokken (= „Kugelbakterien“): Neben den häufig vorkommenden Staphylokokken und Streptokokken an die ebenfalls weit verbreiteten Gonokokken. Diese Bakterien können nicht nur eine Gonorrhoe (Tripper) auslösen, sondern unter anderem auch Gelenke befallen und z.B. eine Gonarthritis (Entzündung im Kniegelenk) hervorrufen.

Die folgende Abbildung gibt Ihnen einen kurzen Überblick über meine anfängliche Verordnung, die auch die aus den erwähnten Bakterien erzeugten Nosoden miteinbezog:

Verordnung I

Da ich damals noch nicht wusste, dass der von Laboren vorgegebene, angebliche Normalbereich für die Schilddrüsenwerte viel zu weit abgesteckt war, verordnete ich nicht gleich zu Beginn der Behandlung den zunächst eingesetzten Vorläufer meiner heutigen Combi Schilddrüsenunterfunktion.

Behandlungsverlauf I

Zunächst besserte sich der Zustand der Patientin zusehends. Gemeinsam freuten wir uns darüber und hofften darauf, dass bald all ihre Beschwerden abklingen würden. Dann aber suchte sie mich überraschend auf, weil sie sich plötzlich zu schwach fühlte, um ihren mittlerweile aufgenommenen Minijob auszuüben.
Ich verordnete ihr ein aus einer pflanzlichen Substanz gewonnenes Homöopathikum als Stärkungsmittel, um sie wieder fit zu machen. Das half ihr, das anstehende Arbeitspensum an diesem Tag erfüllen zu können.
Anschließend fiel mir auf einmal ein, worauf der Einbruch zurückging: Eine nicht kompensierte (ausgeglichene), massive Schilddrüsenunterfunktion. Es dauerte noch eine Weile und dann begriff ich, dass die starke allergische Reaktion auf die Cortisol-Injektion ebenfalls damit zusammenhing.

Verordnung II

Ich verabreichte der Patientin zusätzlich zu den anderen Arzneien meine erste, aus einem künstlichen Nachbau eines Schilddrüsenhormons gewonnene Nosode für Schilddrüsenunterfunktion (Siehe die vorherige Grafik, die die Gesamtverordnung wiedergibt).

Behandlungsverlauf II

Die Beschwerden klangen ab und die Frau erholte sich sichtlich. Als ich sie einige Monate später zufällig wiedertraf, war sie voll im Einsatz und voller Energie und teilte mir mit, dass sie sich wohl und fit fühle und sie regelmäßig walken gehe.

Häufige Anwendung von Schmerzmitteln

Nicht selten greifen Frauen, um ihre heftigen Menstruationsbeschwerden loszuwerden, zu Schmerzmitteln. Oft setzen Männer, ebenso wie auch Frauen, sie ein, um trotz ihrer Beschwerden – z.B. infolge einer Infektion oder Bewegungsapparat-Leiden – weiterarbeiten zu können und sich keine Auszeit nehmen zu müssen.

Wie man Menstruationsbeschwerden in den Griff bekommen kann, beschreibe ich Ihnen nun an Hand eines weiteren Fallbeispiels:

2. Fallbeispiel: Patientin mit Haut-, Verdauungs- und Menstruationsbeschwerden

Eine Frau, Anfang 30, litt neben den zuvor genannten Symptomen sowie einem Blähbauch und Gewichtsproblemen vor allem unter PMS (prämenstruelles Syndrom =  körperliche und psychische Beschwerden, die bei ihr ein paar Tage vor der Regelblutung auftraten). Diese suchten sie so heftig heim, dass sie sich nicht vorstellen konnte, in dieser Zeit auf Schmerzmittel verzichten zu können.
Außerdem bestanden bei ihr, obwohl ihr TSH-(zentraler Schilddrüsen-)Wert sich angeblich im Normbereich befand, wie ich inzwischen herausgefunden hatte,
–  eine leicht ausgeprägte Schilddrüsenunterfunktion sowie
–  ein Mangel an weiblichen Hormonen und
–  obendrein ein zu niedriger Blutdruck.

Medikamenten-Einnahme

Die Anamnese ergab weiter, dass die Patientin so viele Medikamente eingenommen oder bei Impfungen und Eingriffen verabreicht bekommen hatte wie bei Frauen üblich. Es handelte sich vor allem um
–  Medikamente gegen Atemwegsinfektionen, darunter Antibiotika,
–  Medikamente gegen Magen-Darm-Beschwerden sowie Durchfall,
–  Antimykotika (Mittel gegen Pilzinfektionen),
–  Verhütungspillen,
–  Injektionen bei Zahnbehandlungen, die Betäubungs- und Schmerzmittel sowie ein Kombipräparat aus Antibiotikum, Cortisol und Desinfektionsmittel enthielt,
–  Op-Präparate bei der Kaiserschnittentbindung des ersten Kindes: Ebenfalls Betäubungs- und Schmerzmittel, ein Muskelrelaxanz (Muskel entspannendes Medikament) und ein Heparin-Präparat, um die Blutgerinnung zu hemmen und einer Thrombose vorzubeugen, sowie
–  gelegentlich angewandte Schmerzmittel wie z.B. das jeweils vor ihrer Menstruation eingesetzte Ibuprofen®.

Ich riet der Patientin, alle Medikamente und auch das von seinen Nebenwirkungen völlig unterschätzte Ibuprofen® (siehe nächste Grafik) abzusetzen, da sie sonst nicht genesen könne, und setzte hinzu: Ich habe die aus den Medikamenten hergestellten Nosoden zu Ihren anderen benötigten Homöopathika hinzugefügt. Daher können Sie aufhören, die Medikamente einzunehmen, ohne mit unerwünschten Folgen rechnen zu müssen.

Ganz gleich jedoch wie viele Nosoden ich ihr verabreicht hätte, sie hätten nicht ausgereicht, um die Frau effektiv behandeln zu können. Denn an ihren Laborwerten und Symptomen, wie vor allem
–  vorgewölbter Bauch,
–  Blähungen und
–  sonstige Verdauungsstörungen sowie
–  Gewichtsprobleme und
–  Mangel an weiblichen Hormonen,
konnte ich erkennen, dass bei ihr ein Leber-Gallen-Stau bestand. Dieser erforderte eine zusätzliche Behandlung, wie Sie gleich erfahren werden.

Entstehung des Leber-Gallen-Staus

Zu diesem auch Cholestase genannten, von Ärzten in der Regel verkannten Stau kommt es dadurch, dass sich das Gallensekret in der Leber entmischt hat und sich winzige Ausfällungen, die Gallengrieß heißen, im Gallensekret gebildet haben. Diese Kristalle verstopfen die ebenfalls mikroskopisch kleinen Gallengänge, die in der Leber das in ihren Zellen entstandene Gallensekret aufnehmen. Wie das in etwa aussieht, soll Ihnen die nächste Skizze veranschaulichen:

Gesamtverordnung

Um die Cholestase zu beheben, empfahl ich der Patientin, zusätzlich zu den homöopathischen Arzneien ein Gallensäure-Präparat einzunehmen. Denn neben den energetisch wirkenden homöopathischen Arzneien war ein grobstofflich auflösend wirkendes Mittel erforderlich, um die Kristalle im Gallensekret abzubauen und den Leber-Gallen-Stau zu beheben. Erst diese Substanz verschafft in Fällen, in denen solch ein Stoffwechselstau besteht, den benötigten Homöopathika die Möglichkeit, ihre Wirkung voll zu entfalten. Wie ein Staubrecher macht sie den Nosoden die zuvor blockierte Bahn frei, sodass diese mit ihrer Aufräumarbeit beginnen und nicht selten auch vollenden können.

Kommentar eines Patienten 
Ein überzeugter, fachkundiger Anhänger meiner kombinierten Nosodentherapie, dem ich geholfen hatte, eine sehr schmerzhafte Infektion, ausgelöst unter anderem durch verschiedene Viren, zu überwinden, sagte zu dem zusätzlichen Einsatz des Gallensäure-Präparates: Das halte ich für die Erfindung des Jahrhunderts.

Nun komme ich auf die Verordnung im 2. Fallbeispiel zurück:
Den Flaschen-Etiketten in dieser Abbildung können Sie entnehmen, welche insgesamt 3 Präparate, darunter 2 homöopathische Combis, ich für die Patientin zusammengestellt habe:

Außer den verordneten Homöopathika und dem Gallensäuren-Mittel riet ich der Frau, ihre Ernährung auf Paleokost umzustellen. Denn ihre Pilzinfektionen, Verdauungsstörungen, Gewichts- und Hautprobleme verlangten zum Kurieren danach, bestimmte, den Stoffwechsel belastende Lebensmittel durch andere, gesunde Nahrungsbestandteile zu ersetzen, wie es die auch als Steinzeiternährung bezeichnete Diät vorsieht.

Behandlungsverlauf

Als die Patientin zur Paleokost überwechselte, spürte sie sogleich, wie gut ihr die Kostumstellung bekam. Anders als zuvor angenommen empfand sie diese Ernährungsweise nicht als Einschränkung, sondern als Gewinn.
Das erfuhr ich nach ein paar Monaten. Außerdem teilte sie mir verblüfft mit:
Das wollen Sie bestimmt wissen: Mein Blähbauch ist verschwunden. Den hatte ich schon als Kind. Ich hätte nie gedacht, dass ich den einmal loswerde! Abgenommen habe ich auch. Sie hatten recht mit ihrer Zuversicht: Ich bin all meine Beschwerden losgeworden! Sogar auf meine Menstruationsschmerzen habe ich vergeblich gewartet. Ich bin auch nicht mehr ständig müde oder erschöpft. Auf einmal habe ich jede Menge Energie und kann ewig lange laufen. Ganz anders als vorher.

Chancen bei umfassender Therapie

Um heilen oder selbst genesen zu können, kommt es darauf an, die Selbstheilungskräfte so aufzurichten, dass sie sich gegenüber ihren Widersachern durchsetzen können. Dazu ist es  erforderlich, alle jeweils benötigten Mittel anzuwenden, d.h. z.B. nicht nur  d i e  Nosoden, die zu den eingenommenen Schmerzmitteln passen.
Denn unser Organismus benötigt genau wie die Räume, in denen wir wohnen, stets von neuem eine Reinigung nicht nur in einer Ecke, sondern an vielen Stellen, damit wir uns in ihnen wohl fühlen können. Deshalb fielen die oben aufgeführten Verordnungen für Sie vermutlich weit umfangreicher als gewohnt oder angenommen aus. Aber gerade das macht auch ihr enormes Potenzial aus.

Denn die verabreichten Arzneien stellen unentbehrliche Nosoden dar, wie z.B. die von mir sogenannten Infektnosoden, die Bakterien, Parasiten, Pilzen und Viren entstammen. Diese verabreiche ich all meinen Patienten. In beiden Fallbeispielen hatte diese Vorgehensweise den Betroffenen sowie einigen ihrer ebenfalls behandelten Familienangehörigen geholfen, ihre zum Teil stark ausgeprägte Infektanfälligkeit zu überwinden.

Ebenso wie die Infektnosoden durften unter den eingesetzten Arzneien die erwähnten, aus Medikamenten gewonnenen Medikamentennosoden (siehe nächste Grafik) nicht fehlen. Andernfalls hätte sich die bestehende Heilungsblockade nicht aufgelöst. Stattdessen hätten die jeweils hartnäckig anhaltenden oder wieder auflodernden Beschwerden, zu denen auch Zahnprobleme gehörten, das Leben der Betroffenen weiterhin bestimmt. Die hier vorgestellte Behandlungsweise hat dagegen beiden Patientinnen sowie Angehörigen dazu verholfen, ein erfülltes Leben führen zu können.

Schlusswort

An dieser Stelle zitiere ich die Aussage einer Kollegin, die meine Vorgehensweise von ihren heftigen Nervenschmerzen befreit hat:
Meine entsetzlichen Schmerzen konnte ich kaum aushalten. Ich dachte, so will ich nicht weiterleben. Aber Schmerzmittel wollte ich auch nicht einnehmen. Ich glaubte, wenn ich das mache, bringe ich mich um die Chance, dass ich noch richtig gesund werde. Lieber wollte ich alles versuchen, damit das noch gelingt. Als ich nach einigen vergeblichen Versuchen die Hoffnung verloren hatte, stieß ich auf ihre Nosodentherapie. Die hat mich endlich von meinen Qualen erlöst. Ich bin so glücklich, dass ich auf Ihre Behandlung gestoßen bin. Was für eine Bereicherung für mich und wohl auch meine Patienten!

Wünschen Sie weitere Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie per Mail oder Telefon (06438/ 922 941 oder 0160/ 44 555 97) bestellen können, ausführlich beschrieben. Darin finden Sie zum ersten Mal ein Verordnungskonzept, das die Chance bietet, die jeweils individuell benötigten Therapie-Bausteine zu kombinieren.

Möchten Sie die von mir eingesetzten, praxiserprobten Arzneien testen?

Wenn Sie mir das kurz mitteilen, werde ich Ihnen eine Auflistung der von mir erhältlichen Testsubstanzen zusammen mit weiteren Informationen senden.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

  1. Teil 1 : Theorie
  2. Teil 2 : Arzneien
  3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel

Abbildung 1 – 3, 7, 8 und 12: Quelle: https://pixabay.com/de/
Abbildung 5, 6, 10, 11 und 14: Vorlage: Quelle: https://pixabay.com/de/

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