Tollwutimpfung 

Hätten Sie gedacht, dass uns Menschen, obwohl wir im Gegensatz z.B. zu Hund, Katze und Pferd in der Regel keine Tollwutimpfung erhalten, dennoch das Lyssavirus, das Tollwut auslöst und als Ausgangsstoff für die Tollwutimpfung dient, meistens unbemerkt zu schaffen macht?
Auf den Grund dafür hat mich die Homöopathin Christiane Petras gebracht: Ausgelegte Impfköder und das vorgeschriebene Impfen von Haustieren hat vor winzigen Vampiren, blutsaugenden Insekten und Zecken, keinen Halt gemacht. Denn wenn sie in Impfköder und tollwutgeimpfte Tiere stechen und Blut saugen, infizieren sie sich zunächst selbst mit dem Impftoxin. Und wenn sie in uns Menschen ihren Stachel setzen, geben sie es an uns weiter.
Sicher denken Sie jetzt: Man kann zwar Tollwut bekommen, das habe ich aber noch nicht erlebt. Das passiert doch nur selten, nur dann, wenn man Tollwut befallenen, wilden Tieren nicht ausweicht, und sie einen verletzen.
In Wirklichkeit verhält es sich jedoch so, dass wir zwar nicht unter dem Vollbild von Tollwut leiden, sondern uns häufig nicht abgebaute Tollwutimpftoxine zu schaffen machen. Diese lösen bei uns Symptome aus, die, wenn wir sie richtig zu deuten verstehen, entfernt an Tollwut erinnern können.

Die heftigste Reaktion, die auf eine Tollwutimpfung zurückging, konnte ich im folgenden Fall miterleben:

Fallbeispiel: Frau mit minimaler Tierverletzung

Eine Patientin hatte ich wegen Glaukom („grüner Star“), Blasenfibrose und Durchblutungsstörungen, die nach einer Venenoperation aufgetreten waren, erfolgreich behandelt. Eines Tages rief sie mich an, weil sie bei ihrer Tätigkeit als Altenpflegerin der Hund eines Senioren gekratzt hatte. Sie fragte mich, ob sie diesen Vorfall ernst nehmen solle. Ich entgegnete: Auch wenn Sie nur einen kleinen Kratzer abbekommen haben, kann das Tier sie durch seine Tollwutimpfung infiziert haben. Das braucht zwar nicht eingetreten zu sein, ich rate Ihnen jedoch auf Nummer sicher zu gehen und die entsprechende Nosode einzunehmen.

Hintergrund

In diesem Zusammenhang fiel mir folgendes ein: Eine Hundehalterin, die ich früher einmal kennen gelernt hatte, hatte mir berichtet, ihr Hund habe eine Nachbarin am Arm verletzt. Sie sei sogleich mit ihr zu einer Ärztin gefahren. Diese habe die Verletzung nicht ernst genommen und [worüber sich die Hundehalterin empörte] nicht richtig behandelt. Kurz darauf sei der Arm der Nachbarin steif geworden. Das sei nicht mehr total zurückgegangen, und die Frau habe eine unvollständige Lähmung zurückbehalten.

Verordnung

Direkt nach dem Anruf sandte ich der Patientin die Nosode Lyssinum in hoher Potenz zur zusätzlichen Einnahme zu den übrigen, ihr verordneten Arzneien zu. Zum Glück, wie sich herausstellen sollte, erhielt sie die Nosode bereits am nächsten Tag.

Behandlungsverlauf

Ein paar Tage später rief mich die Patientin an und berichtete mir, dass sie zu ihrem Erstaunen zunächst aggressiv geworden sei und später ihr Bein, das der Hund gekratzt habe, begonnen habe, steif zu werden. Als sie jedoch Lyssinum [zusätzlich] eingenommen habe, seien die Symptome sofort verschwunden.

Tollwut-Impfsymptome

Die beiden kurz erwähnten Fälle zeigen, welche schlimme Folgen die Tollwutimpfung allein durch eine geringfügige Verletzung bei einer nicht dagegen geimpften Person auslösen kann.
Als mich beim Joggen der aufgeschreckte, nicht angeleinte Schäferhund einer Kollegin ansprang, meinte diese: „Keine Sorge, der macht nichts!“ Darauf erwiderte ich empört: „Wissen Sie nicht, was allein eine kleine Schramme verursachen kann?“ Sie reagierte äußerst verwundert und dachte wohl zu Unrecht, dass ich mich aus Panik vor Hunden so äußern würde.

Bei der Behandlung meiner Patienten begegnen mir in der Regel noch andere Tollwut-Impfsymptome, die wir gemeinhin nicht damit in Verbindung bringen, wie Sie nun erfahren werden:

Fallbeispiele

1. Ein ungestümes Mädchen hatte sich von klein auf häufig Stiche von Bienen und Stechmücken zugezogen. Mit etwa 3 Jahren hatte sie aus Panik so geschrien, dass sie sich dabei verkrampfte, keine Luft mehr bekam und blau anlief.
Mit mittlerweile 13 Jahren schämte sich sehr dafür, dass sie beim Fangenspielen auf dem Schulhof ein Mädchen, das sie angefasst hatte, gebissen hatte. Sie konnte sich nicht erklären, weshalb sie nicht nur in diesem Fall zu ihrer Verteidigung ihre Zähne eingesetzt hatte. Es war ihr äußerst peinlich, dass andere über sie empört den Kopf schüttelten.
Außerdem litt sie unter einer Blasenschwäche. Dadurch machte ihr, sobald sie ein wenig an den Füßen fror, eine Harnblasenreizung zu schaffen, durch die sie ständig winzige Urinmengen ausscheiden musste.

2. Ein ca. 14jähriges Mädchen hatte von der Verletzung durch einen Hund eine kleine Narbe an der Nase zurückbehalten. Seitdem schwitzte sie so stark, dass sie muffig roch, und sie ständig klatschnasse Hände hatte, die sie beim Arbeiten behinderten. Außerdem neigte sie zu Fieberinfekten, bei denen auch die Lymphknoten anschwollen.

3. Ein Mann, Mitte 40, schwitzte ebenfalls extrem, sodass bei Temperaturen ab ca. 15 Grad der Schweiß in Rinnsalen an ihm herunterlief, und er sich – wie seine Frau es ausdrückte – aufzulösen schien. Von mir behandeln ließ er sich jedoch aus einem anderen Grund: Etwa 1 Woche, bevor er mit seiner Familie in den Urlaub fahren wollte, plagte ihn ein heftiger grippaler Infekt, der nicht abklingen wollte.

4. Ein 3jähriger Junge hatte solch eine Furcht vor Wasser und glänzenden Oberflächen, dass er in helle Aufregung und Panik verfiel und sich verkrampfte, wenn man ihn baden wollte.

5. Ein Junge, ca. 13, der unter ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom) und Borderline Syndrom (instabile Persönlichkeitsstörung: Betroffene neigen zu abruptem Stimmungswechsel bis hin zu Aggression und Übergriffen sich selbst und anderen gegenüber) hatte bereits gut auf meine Behandlung unter anderem mit Luesinum angesprochen. Seitdem er diese Nosode einnahm, begann sich das Zusammenleben mit ihm, was zuvor trotz aller intensiver Bemühungen der Eltern nicht gelungen war, zu normalisieren. Später verordnete ich ihm unter anderem die aus Methylphenidat, auch Ritalin genannt, hergestellte Nosode gleichen Namens. Diese hatte die Mutter ihrem Sohn schweren Herzens vor meiner Behandlung von einem Arzt verschreiben lassen. Denn die Lehrer in der Schule hatten sie, weil er gegenüber seinen Mitschülern gewalttätig ausrastete, darum gebeten.
Auf meine Nachfrage hin erfuhr ich von der Mutter, dass ihr Sohn früher unter einer ausgeprägten Wasserphobie (Furcht vor Wasser) gelitten habe. Daher verordnete ich ihm zusätzlich Lyssinum.
Als seine Mutter mir vor ca. 5 Jahren berichtete, ihr Sohn sei träge, liege meistens auf seinem Bett und wirke schwerfällig, brachte sie mich auf die Idee, dass er unter einer Schilddrüsenunterfunktion leide. Es dauerte ca. 1,5 Jahre, bis er sich Blut entnehmen und den TSH- (zentraler Schilddrüsen-) Wert bestimmen ließ. Bereits zuvor verordnete ich ihm meine Combi für Schilddrüsenunterfunktion, da m.E. seine Stausymptome im weiteren Sinne, seine Leistungseinbrüche sowie die anhaltende Verschleimung in den oberen Atemwegen, regelrecht danach verlangten. Als ich endlich seinen TSH-Wert erfuhr, bestätigte sich mein Verdacht.

6. Eine Frau, Ende 40, suchten in jedem Sommer Insektenstiche heim. Die kleinen Vampire stachen sie bevorzugt ins Gesicht und riefen heftigen Juckreiz und solche Schwellungen hervor, dass sie dadurch entstellt aussah. Außerdem machten ihr oft Muskelkrämpfe bis hin zu Lähmungserscheinungen zu schaffen. Mitunter versagte ihr rechter Arm so abrupt, dass sie plötzlich einen Gegenstand, den sie in der Hand hielt, fallen ließ.
Obendrein traten bei ihr Blasenreizungen auf, die sie dazu nötigten, ständig Harn zu lassen, auch wenn sie nur noch Tröpfchen ausscheiden konnte.

Verordnungen

Fallbeispiel 1
Die nächste Abbildung gibt Ihnen einen ersten Einblick über die Verordnung in Fall 1:

Fallbeispiel 5
Diese Grafik soll Ihnen einen gekürzten Überblick über die Verordnung im 5. Fall bieten:

Behandlungsverläufe

1. Das heftig erregbare Mädchen, das sich selbst fragte, was mit ihm los sei, und es dazu treibe, sich so extrem zu gebaren, verlor den Drang zu beißen und entwickelte sich zu einer ausgeglichenen, stabilen und leistungsstarken Persönlichkeit. Erleichtert sagte es Jahre später: „Ich bin froh, dass ich nicht mehr ausrasten muss. Danach habe ich mich so geschämt, dass ich am liebsten im Boden versunken wäre. Ich habe mir so gewünscht, dass mir das nicht mehr passiert. Was ich auch gemacht habe, nichts half, bis ich endlich die Nosoden bekam. Jetzt kann ich endlich so sein, wie ich es selber will.“

2. Das Mädchen hörte in den Jahren, in denen ich seine Entwicklung mitverfolgen konnte, auf, stark zu schwitzen, und auch sein auffälliger Körpergeruch nach Zwiebeln war plötzlich verschwunden. Ebenso tauchten die Fieberinfekte und Lymphknotenschwellungen nicht mehr auf.

3. Der Mann, der zunächst seine Bedenken und Vorbehalte über Homöopathie geäußert und früher Monate gebraucht hatte, um seine Infekte loszuwerden, wurde innerhalb von ca. 2 Tagen wieder fit, sodass er unbeeinträchtigt in den Urlaub fahren konnte. Auch sein Schwitzen normalisierte sich.

Später erfuhr ich von seiner Verwandten, die ich ebenfalls behandelte, dass er auf einer Familienfeier zu Angehörigen, die unter Krankheiten litten, energisch gesagt habe, es gäbe nichts Besseres als Nosoden. Wenn sie gesund werden wollten, sollten sie sich endlich richtig behandeln lassen.

4. Das kleine Kind verlor seine Phobie gegenüber Wasser und glänzenden Oberflächen, hätte jedoch – wie in den anderen, hier erwähnten Fällen beschrieben – mehr als eine einmalige, einseitige Behandlung benötigt, um sich zu einer ausgeglicheneren und anpassungsfähigeren Persönlichkeit zu entwickeln.

5. Der Junge, der gegenüber seinen Mitschülern zur Gewalt gegriffen hatte, konnte dank meiner Behandlung auf Medikamente verzichten. Er überwand allmählich seine ablehnende, destruktive Einstellung und hörte auf, sich wegen jeder Kleinigkeit, die ihm nicht behagte, fürchterlich aufzuregen und andere mit abfälligen Äußerungen zu überschütten.
Sowohl körperlich als auch psychisch und geistig entwickelte er sich zu einem stabilen und leistungsfähigen jungen Mann. Seine Familie überraschte er mit einem prima Fachoberschulabschluss. Am meisten freute ich mich jedoch darüber, dass es ihm gelungen war, eine dauerhafte Beziehung einzugehen, sich in Gesellschaft und Berufsleben einzufügen und Achtung und Anerkennung zu gewinnen.

6. Die Frau blieb seit meiner Behandlung mit Nosoden von den quälend lästigen Insektenstichen verschont. Ich verordnete ihr neben Lyssinum Impfnosoden. Beide Arzneigruppen sowie weitere, aus Krankheitserregern hergestellte Nosoden befreiten sie auch von ihren übrigen Beschwerden, den Krämpfen und Lähmungserscheinungen sowie ihren Blasenreizungen.
Durch Ihre Behandlung, sagte sie zu mir, fühle ich mich viel stärker und leistungsfähiger als vorher. Anders als früher halte ich mich nicht mehr für ohnmächtig und schwach und wundere mich darüber, mit wie viel Geduld und Ausdauer ich meine Ziele verfolgen kann.

Fazit

–  Anormales Verhalten, wilder Zorn, Wasserphobie und
–  organische Wasserdysbalance (zu viel Schwitzen und Harnausscheidung),
–  erkältungsähnliche Symptome,
–  Krämpfe,
–  Steifheit und Lähmungen:
Diese Symptome traten in den hier vorgestellten Fällen jeweils zum Teil auf und wiesen darauf hin, dass die Betroffenen unter anderem Lyssinum in hoher Potenz zum Kurieren benötigten. Sicher ist Ihnen beim Lesen aufgefallen, dass man genau hinschauen muss, um die teils unauffälligen, teils nicht prägnant auf eine Tollwutbelastung hindeutenden Symptome entdecken zu können. Nach meiner Erfahrung jedoch scheinen wir alle davon betroffen zu sein.

Viele psychische Störungen und körperliche Handicaps bis hin zu Lähmungen lassen sich effektiv kurieren, wenn wir ihren Hintergrund erkennen und verstehen, wie sich die Beschwerden umfassend homöopathisch therapieren lassen!

Wünschen Sie weitere Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie per Mail oder Telefon (06438/ 922 941 oder 0160/ 44 555 97) bestellen können, ausführlich beschrieben. Darin finden Sie zum ersten Mal ein Verordnungskonzept, das die Chance bietet, die jeweils individuell benötigten Therapie-Bausteine zu kombinieren.

Möchten Sie die von mir eingesetzten, praxiserprobten Arzneien testen?

Wenn Sie mir das kurz mitteilen, werde ich Ihnen eine Auflistung der von mir erhältlichen Testsubstanzen zusammen mit weiteren Informationen senden.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

  1. Teil 1 : Theorie
  2. Teil 2 : Arzneien
  3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel

Abbildung 1 – 6, 9 und 10: Quelle: https://pixabay.com/de/
Abbildung 7, 8 und 11: Vorlage: Quelle: https://pixabay.com/de/

3 thoughts to “Warum wir vor allem im Sommer das homöopathische Lyssinum benötigen

  • Brigitta Klingel

    Guten Tag,
    bitte senden sie mir ihre Auflistung der erhältlichen Testsubstanzen mit ihren Informationen.
    Danke im Voraus und einen schönen Tag,
    Brigitta Klingel

    Antworten
  • Pingback: Wie homöopathische Arzneien Schmerzmittel ersetzen können – HP Post

  • Anonymous

    Hallo,
    Können Sie mir bitte eine Auflistung Ihrer Testsätze zukommen lassen und was diese kostet? Ebenso würde ich gerne Ihre 3 Bücher kaufen.
    Herzlichen Dank

    H.T.

    Antworten

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