Wodurch Zahnschmerzen entstehen

Zahnbeschwerden können auf verschiedene Ursachen zurückgehen. Die, auf die ich bei der Behandlung meiner Patienten gestoßen bin, habe ich in der folgende Abbildung angegeben. Zahnärztliche Behandlungsfehler habe ich hierbei außen vorgelassen:

 

Besondere Vorsicht ist bei weißlich oder gelblich belegter Zunge geboten, was auf eine Verdauungsstörung und Pilzbelastung hinweisen kann. In vielen Fällen verschwand der Belag, sobald die Betroffenen auf Zucker und auch Getreide-Produkte, die sich in unserem Körper ebenfalls in Zucker umwandeln, verzichteten.

Neben Pilzen gingen Zahnbeschwerden bei meinen Patienten auf Krankheitserreger zurück: Dieselben Erreger, die auch Atemwegs- und andere Schleimhaut-Infekte wie z.B. im Magen-Darm- und im Harnwegsbereich auslösten.
Dazu nun ein Fallbeispiel:

Schlupfwinkelinfektion der Backenzähne

Häufig tritt diese Infektion bei Kindern auf. Sie kommt aber auch bei jungen Erwachsenen vor. In diesen Fällen empfiehlt der Zahnarzt das Ziehen der Backenzähne.

1. Fallbeispiel

Ein junger Mann litt unter heftigen Zahnschmerzen. Seine Backen waren massiv angeschwollen. Der mir bekannte Zahnarzt, den wir zusammen aufsuchten, bekundete, dass mein Patient unter einer Schlupfwinkelinfektion der Backenzähne leide. Nur durch Entfernen der 4 Endzähne würde die Infektion zurückgehen. Denn in den zu engen Zwischenräumen würden Keime immer wieder eine Infektion auslösen.
Der Betroffene ließ sich zu meinem Erstaunen nicht von der Vorhersage des Arztes beeindrucken. Dabei mag es wohl eine Rolle gespielt haben, dass ich ihm gegen seine heftigen Schmerzen und seine Schwellungen bereits Solunat Nr. 12, 14 und 17 verordnet hatte und dadurch seine heftigen Schwellungen bereits abgenommen hatten.

 

Bei Solunaten handelt es sich umin einem besonderen Verfahren nach Alexander von Bernus hergestelltehomöopathische Komplexarzneien, die eine Mischung zwischen Niedrig- und Hochpotenz darstellen.

 

In Solunat Nr. 12 und 17 ist z.B. Johanniskraut enthalten und in Nr. 14 Mistelkraut enthalten. Diese und weitere Substanzen lassen die in vielen akuten – im Gegensatz zu chronischen – Fällen Entzündungen und Schmerzen abklingen.

Um eine dauerhafte Wirkung zu erzielen, benötigte der Patient zusätzlich zu der Solunat-Lösung weitere Homöopathika, insbesondere Nosoden, wie man aus besonderen Ausgangsstoffen – wie z.B. Krankheitserregern und (Medikamenten-)Toxinen – hergestellte Homöopathika nennt. Mit diesen Arzneien musste ich auf alle bestehenden Störfaktoren einwirken: Auf Keim- und Toxinbelastungen sowie auf die bestehende, geringfügige Schilddrüsenunterfunktion.
Hätte ich dabei einen wesentlichen Faktor außen vorgelassen, wären die Selbstheilungskräfte überfordert gewesen. In solch einem Zustand kann man leider nicht von Grund auf genesen. Dann wird es einem mal besser, mal schlechter gehen. Es wird sich aber kein anhaltendes Wohlbefinden einstellen. Daher verordnete ich dem Patienten folgende Arzneien:


Die Zahnbehandlungs-Combi enthielt auch Nosoden, die ich z.g.T. selbst aus zahnärztlichen Behandlungsmaterialien hergestellt hatte. Da diese bereits durch Nahrungsmittelkette und Trinkwasser unsere Umwelt belasten, benötigen wir alle diese Arzneien.
Diese Rundum-Versorgung machte den Patienten innerhalb von 2, 3 Tagen beschwerdefrei. Im Gegensatz zur Aussage des Zahnarztes sind in den gut 5 Jahren darauf keine Schlupfwinkelinfektion und auch keine anderen Zahnbeschwerden mehr aufgetreten.

Welche zahnärztlichen Behandlungsfehler ich bei Patienten erlebt habe

Die Behandlungsfehler, die mir begegnet sind, bestanden nach Aussage der weiter-behandelnden Zahnärzte in falsch durchgeführten Wurzelspitzenresektionen. Bei diesem Eingriff entfernt der Arzt die entzündete Wurzelspitze, um den Zahn zu erhalten, anstatt ihn zu ziehen.
In ein paar Fällen hatten die Ärzte die Wurzelspitzenresektion nicht sorgfältig und zu schnell durchgeführt, sodass Kollegen sie später wiederholen mussten.
In anderen Fällen war den Zahnärzten die Spitze des verwendeten, dünnen Bohrers beim Eindrehen in den geöffneten Wurzelkanal abgebrochen. Ohne das Metallstück zu entfernen, hatten sie die Wundöffnung sogleich verschlossen. Wie ich eine davon Betroffene behandelt habe, werden Sie im 2. Fallbeispiel erfahren.

Mit den folgenden beiden Fällen werde ich Ihnen kurz die gesamtheitliche Behandlung von 2 Patientinnen, die sich aus verschiedenen Gründen einer Zahnoperation unterzogen haben, beschreiben:

2. Fall und die Last mit der Zahnspange

Eine Frau, 45, hatte sich 2 Zähne ziehen lassen, um anschließend die Zahnstellung im Unter- und Oberkiefer mit einer Spange korrigieren zu können. Vor der Zahn-OP hatte ich mit Hilfe von Nosoden die Belastung durch eingenommene Medikamente und Krankheitserreger kuriert. 
Ich riet ihr, sich anstelle einer festen Zahnspange einen Bionator anpassen zu lassen: Ein kieferorthopädisches Gerät aus Kunststoffplatten und Drahtelementen, das mit Hilfe der eigenen Muskelkraft die Zahnstellung zumindest  bei vielen Kindern zu korrigieren vermag. Dieses Gerät bewirkt, dass bei jedem Schluckakt und beim Sprechen die verwendete Muskelkraft allmählich den  Zahnhalteapparat reguliert.
Ein Bionator bietet gegenüber einer Zahnspange einen enormen Tragekomfort und bereitet kaum Unannehmlichkeiten. Außerdem besteht er fast nur aus gut verträglichen Materialien.


Zu meinem Vorschlag teilte der Zahnarzt der Frau mit, dass ihr in ihrem Alter – im Gegensatz zu Kindern im Wachstum – ein Bionator nicht mehr helfen könne. Er sollte sich irren, wie Sie gleich erfahren werden.

Behandlungsverlauf vor der Zahn-OP

Die Patientin hatte von klein auf unter heftigen Atemwegsinfekten gelitten, die man massiv mit chemischen Präparaten unterdrückt hatte. Als junge Frau hatte sie die Pille eingenommen und später hatte sich eine Schilddrüsenunterfunktion bemerkbar gemacht. Ihre beiden Kinder hatte sie per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Als ich sie zum ersten Mal behandelte, litt sie unter massivem, sich ihren Therapiebemühungen widersetzendem Durchfall.

Infolge meiner Behandlung vor der Zahn-OP waren all ihre Beschwerden abgeklungen – auch weil sie ihre Ernährung auf Paleo-Kost umgestellt hatte. Vor dem Eingriff hatte ich ihren Organismus auf die geballte Ladung von Behandlungstoxinen vorbereitet: Ich hatte ihr meine Combi namens Zahnbehandlung, die all diese Substanzen in homöopathischer Form enthielt, zur zusätzlichen Einnahme zu ihrer Arzneilösung aus den übrigen benötigten Homöopathika verordnet.

Behandlungsverlauf nach der Zahn-OP

Die Patientin erholte sich auffallend rasch von dem Eingriff. Doppelt so schnell wie üblich ließ sich ihre Zahnfehlstellung im Unter- und Oberkiefer mit Hilfe der Zahnspangen regulieren. Das Einzige, was ihr zu schaffen machte, waren die festen Zahnspangen, unter denen sich Essensreste absetzten und ihr wunde und entzündete Stellen bereiteten.

Für alle möglichen Verletzungen hatte ich der Frau meine Verletzungscombi verordnet. Ursprünglich habe ich diese Combi als Arzneilösung aus den auf der Flasche aufgeführten Arzneien hergestellt:

Ich habe in 20 – 50 ml Wasser aufgelöst:
Je 1 Tablette von 3 Schüssler Salzen,
je 2 Globuli von 3 pflanzlichen Homöopathika und
3 – 5 Tropfen des Komplexhomöopathikums Solunat Nr. 21 mit folgenden Inhaltsstoffen:

Brennnesselfrüchte                • Johanniskraut
Brennnesselkraut                   • Ratanhiawurzel
Eichenrindekraut                    • Schafgarbenkraut
Eisen                                     • Spitzwegerichkraut
Hirtentäschelkraut                  • Wiesenknöterichwurzelstock

Später habe ich die Arzneilösung mit weiteren, aus Mineralien sowie aus Vitaminen erzeugten Homöopathika in niedriger Potenz ergänzt und eine Globuli-Combi hergestellt. Davon nahm die Patientin eine Gabe täglich ein. Sie teilte mir mit:

…meine Mundschleihaut erholt sich zusehends, obwohl die Zahnspangen nach wie vor im Mund sind. Faszinierend! Und sehr angenehm! Sonst war jede Mahlzeit eine einzige Qual…“

Daher war sie heilfroh, dass sie die Metallapparaturen nicht, wie von ihrem Zahnarzt veranschlagt, 2 Jahre, sondern nur 1 Jahr zu ertragen brauchte. Wie ich von ihr erfuhr, hätte er solch einen Heilungsprozess in ihrem Alter in seinen 30 Jahren Berufserfahrung noch nie erlebt. Er habe gesagt, „Ihre Zellteilung und Knochenbildung funktioniert so gut wie bei einem Kind!“

Insofern hätte sie doch einen Bionator tragen können, der ihr eine Menge lästiger Beschwerden erspart hätte.

3. Fall und Behandlungsfehler

Diese Patientin, Ende 30, hatte nach einem Herzstillstand und Wiederbelebung vor ca. 10 Jahren einen Defibrillator eingesetzt erhalten, ein kleines Elektroschockgerät. Bei Herzrhythmusstörungen löst es automatisch einen elektrischen Impuls aus und normalisiert dadurch die Herztätigkeit.


Neben einem angeborenen Herzfehler litt sie unter einer juckenden Kopfhaut, Haarausfall, einer Schilddrüsenunterfunktion und starken Verdauungsbeschwerden, die ihr Blähungen und einen vorgewölbten Bauch bescherten.

Ihr war das passiert, was auch ein paar meiner anderen Patienten widerfahren war: Bei einer Zahnwurzelbehandlung war dem Zahnarzt die Spitze des dünnen Bohrers abgebrochen. Anstatt sie zu entfernen, hatte er den Wurzelkanal zusammen mit dem hineingedrehten Metallstück sogleich versiegelt. Das bereitete ihr neben einer Entzündung ein unangenehmes Fremdkörpergefühl.

Ein anderer Zahnarzt operierte die Spitze heraus und versiegelte danach, ohne der Entzündung die Chance zum gründlichen, vorherigen Ausheilen einzuräumen, sogleich den geöffneten Zahnkanal.

Behandlung mit Nosoden

Mit der folgenden Abbildung gebe ich Ihnen einen Überblick darüber, welche besonderen Homöopathika, auch Nosoden genannt, ich beiden Patientinnen insgesamt verordnet habe. Die Verordnungen unterscheiden sich darin, dass ich den Frauen jeweils ein anderes Konstitutionsmittel und verschiedene Medikamenten-Nosoden verabreicht habe.

Je nachdem welche Medikamente die beiden Patientinnen jeweils eingenommen oder injiziert bekommen hatten, habe ich bei ihrer Behandlung die entsprechenden, daraus hergestellten Medikamenten-Nosoden eingesetzt.

Medikamenten-Nosoden

Bei Medikamenten-Nosoden handelt es sich also um Nosoden, deren Ausgangsstoff das jeweilige Medikament liefert. Um solch eine Nosode zu gewinnen, geht man so vor: Man entnimmt etwas Substanz z.B. von dem häufig injizierten Betäubungsmittel Propofol® und stellt durch häufig wiederholtes, abwechselndes Verdünnen mit Wasser und Verschütteln die Nosode Propofol her.

Gesundheitlicher Einbruch nach der Zahn-OP

Gut 1 Woche nach der Zahn-OP traten bei der zuvor, dank der Nosoden, beschwerdefreien Patientin gewaltige, pochende Zahnschmerzen auf. Auf mein Anraten hin nahm die Patientin zusätzlich zu den verordneten Nosoden-Combis ein natürliches Gallensäure-Präparat ein.
Ich vermutete, dass ihre Beschwerden mit einem Rückstau von nicht abgebauten Zahnbehandlungstoxinen zusammenhingen. Auf eine Überlastung der Leber wiesen auch ihre Verdauungsstörungen und der grenzwertig erhöhte LDL-Cholesterin-Wert hin.

Durch die Kombination aus Nosoden und Gallensäure-Präparat löste sich der Heilungsstau auf. In der Folge verschwanden die äußerst heftigen Zahnschmerzen nach 2 – 3 Tagen. Zugleich ging die massive Entzündung mit Schwellung wie in Zeitlupe zurück. Als der Zahnarzt 1 Tag später die Fäden zog, meinte er, dass alles bestens verheilt sei – und das nach der kurz zuvor überstandenen Tortur der Patientin!

Wünschen Sie weitere Therapie-Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie bestellen können, detailliert beschrieben.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

1.  Teil 1 : Theorie
2.  Teil 2 : Arzneien
3. 
Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel

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