Konstitutionsmittel

Konstitutionsmittel stellen Arzneien dar, die zu unseren individuellen, vor allem psychisch-geistigen Eigenarten passen. Je mehr das zutrifft, desto eher vermögen sie uns im Rahmen der Gesamtverordnung zu helfen, unsere innere Balance zu finden.

Ich werde Ihnen nun kurz beschreiben, wie stark 2 Konstitutionsmittel auf Psyche und Geist wirken können: 1. Medorrhinum, das wir alle benötigen und 2. Luesinum, das etwa gut 3/4 der Menschen zum Genesen brauchen.

1. Medorrhinum

Ursprung

Bereits Samuel Hahnemann (1745 – 1843), der Begründer der Homöopathie, kannte Medorrhinum und wandte diese Nosode an – wie auch Luesinum. Beide Nosoden stammen von dem Sekret einer Geschlechtskrankheit ab. Bei Medorrhinum handelt es sich um die Gonorrhoe. Die auch Tripper genannte Infektion geht auf Gonokokken, kugelförmige Bakterien (siehe nächstes Foto), die paarweise auftreten und sich bewegen, zurück.

Medorrhinum-Eigenarten

Besonders gut sprachen leidenschaftliche Menschen jedes Alters, von Kindern bis hin zu Senioren, auf Medorrhinum an, die sich, um ihrer inneren Leere zu entgehen, nach Ablenkung und erfüllenden Erlebnissen verzehrten. Dabei schwankten sie zwischen den beiden Extremen Wagemut und Ängstlichkeit. Bei Schulkindern wie auch älteren Menschen fiel mir eine ausgeprägte medorrhine Prägung durch ihre Nervosität und ihr Zerstreutsein auf. Das machte sich bemerkbar, sobald sie sich unausgelastet oder unerfüllt fühlten und sich nach etwas sie Fesselndes sehnten. Wenn sie jedoch etwas ansprach, konnten sie sich mit Leib und Seele darauf einlassen.
Die Schüler, mit denen ich früher Lerntherapie durchführte, und die sie am meisten benötigten, konnten sich häufig für kurze Zeit für etwas begeistern. Ihr Interesse verflog jedoch oft im Nu, wenn ich Übungsaufgaben verteilte. Sie wollten sie entweder erst gar nicht erledigen oder führten sie so fahrig und flüchtig aus, dass sie dadurch nichts lernen konnten. Ihre Unlust und ihr Verhalten gingen auf eine psychomotorische Entwicklungsstörung zurück. Besonders deutlich trat das bei einem kleinen Jungen zu Tage:

Fallbeispiel 1: Ein kleiner, zappeliger Junge

Als ich diesen Jungen kennen lernte, konnte er bei sich daheim nicht die Treppe hoch- und heruntergehen. Anstatt sich auf 2 Beinen zu bewegen, passierte er sie auf allen Vieren. Neben diesem motorischen Defizit bestand auch im psychisch-geistigen Bereich eine Entwicklungsverzögerung: Er bildete noch keine Sätze, sondern brabbelte einzelne, oft nicht auf Anhieb verständliche Worte. Er konnte sich allenfalls ein paar Minuten auf Bilder, die ich ihm zeigte oder auf Spielen konzentrieren, bevor er wie getrieben die Aktion abbrach oder in Unruhe und Zappeln verfiel. Außerdem nässte er sich fast jede Nacht im Bett ein.

Behandlungsverlauf

Als ich ihn etwa 1 Woche nach Beginn der Behandlung unter anderem mit Medorrhinum wiedersah, ging er, wie das Kind auf dem Foto, die steile Treppe vom Erdgeschoss bis in den 1. Stock, wo die Familie wohnte, problemlos hinunter und wieder hoch. Er nässte sich nachts nicht mehr ein und äußerste sich in kleinen Sätzen. Am meisten freute ich mich jedoch darüber, dass er ruhig neben mir sitzen blieb und sich gut eine 1/4 Stunde auf das Bilderbuch, das ich mir mit ihm gemeinsam ansah, konzentrieren konnte.

Wirkungsdauer von Medorrhinum

Auch in anderen Fällen wirkte Medorrhinum entspannend und ausgleichend und bei Heranwachsenden entwicklungsfördernd und – wie auch bei Erwachsenen selbst im fortgeschrittenen Alter – leistungssteigernd. So schnell wie seine Wirkung eintrat, so schnell klang sie jedoch auch wieder ab. Um einen anhaltenden Effekt zu erzielen, bot sich, sofern es – wie in diesem Fall – passte, die Kombination mit einem weiteren Konstitutionsmittel an, mit Luesinum, dessen Potential ich Ihnen nun skizziere:

2. Luesinum

Ursprung

Vor 185 Jahren hat Constantin Hering, ein Kollege Samuel Hahnemanns, die aus dem Geschwürsekret von einem an Lues Erkrankten hergestellte Nosode Luesinum entdeckt. Wie bei Medorrhinum stammt seine Ursubstanz von einer ansteckenden, bakteriellen Geschlechtskrankheit ab, neben „Lues“ auch „Syphilis“ genannt. Der Erreger kann sich auf uns Menschen durch Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Partner sowie über Verletzungen und Hautkontakt übertragen, zumal er auch draußen in Böden, Gewässern und deren Schlamm vorkommen kann. Die nächste Abbildung zeigt meine Skizze des Lues-Bakteriums, das Treponema pallidum (Treponema = „gedrehtes Garn“ und pallidum = „blass“) heißt:


Luesinum-Eigenarten

Für Menschen, die diese Nosode benötigen, spielt das Thema Sicherheit oder, anders formuliert, Schutz ihrer Privatsphäre, Selbstbestimmung oder Kontrolle eine wichtige Rolle. Deshalb reagieren sie häufig ohne Grund, z.B. wenn man ihnen einen Rat gibt oder ihnen helfen will, so, als würde man sie angreifen. Dann kann es passieren, dass eine Person, mit der Sie gemeint haben, sich gut zu verstehen, sich unvermittelt so aufführt, als wären Sie ihr Feind. Solch ein schroff abweisendes bis aggressives Verhalten weist in der Regel darauf hin,
–  dass die betreffende Person mit ihrem Hirnstamm im Fight- oder Flightmodus reagiert und
–  dass als Konstitutionsmittel zu ihr Luesinum passt.

Befinden wir uns in dem erwähnten Modus (hier: Hirnfunktionsweise), versetzt uns der Hirnstamm in solch einen Stress, als ginge es um Leben oder Tod. Dann läuft blitzschnell, ohne dass wir mit unserem Vorderhirn auch nur kurz darüber nachdenken, ein Selbstverteidigungsprogramm ab. In solch eine Situation geraten wir alle hin und wieder. Bei luetisch geprägten Menschen verhält es sich jedoch nicht nur ausnahmsweise, sondern ziemlich häufig so. Das hängt damit zusammen, dass die in der Regel ererbte Lues-Belastung sich auf ihre Hirnfunktion so ausgewirkt hat, dass sie vorschnell mit ihrem Hirnstamm, der bei ihnen weniger als üblich Signale ans Vorderhirn sendet, reagieren. Dieses Handicap fiel mir besonders im folgenden Fall auf:

Fallbeispiel 2: Ein äußerst unausgeglichener Jugendlicher

Ein Junge, der die 7. Klasse besuchte, litt unter Legasthenie, ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom) und einer nicht gewalttätigen Form der Borderline-Störung. Bei Letzterem handelt es sich um eine psychische Erkrankung, bei der die Betroffenen sich selbst und andere entweder kaum oder aber – mitunter nach euphorischen Intervallen – negativ verzerrt wahrnehmen. Daher kann ihre Stimmung völlig abrupt und unberechenbar von einem Extrem ins andere und ihr Verhalten aus heiterem Himmel plötzlich in äußerste Aggression umschlagen. So erging es diesem Jungen, den ich hier mit geändertem Namen Jason nenne.
Jasons extreme Reaktionsweisen hatten seine Mutter befürchten lassen, dass ihm Depressionen zu schaffen machen. Andere Mütter, sagte sie, denken nur daran, dass ihr Kind Karriere macht. Ich wäre zwar auch froh, wenn Jason trotz seiner Handicaps ein guter Schüler würde, am meisten aber wünsche ich mir, dass er mit sich selbst und anderen zurechtkommt, und er kein Außenseiter bleibt, der einmal vor lauter Frust in der Psychiatrie landen wird.

Weiter berichtete die Mutter, dass Jasons Klassenlehrer ihr mitgeteilt habe, er könne sein Verhalten nicht einordnen, und seinen Mitschülern erginge es ebenso. Dabei würde Jason sich in der Schule noch nicht einmal entfernt so aufführen wie daheim. Wenn ihm eine Kleinigkeit nicht passe, verfalle er entweder in reglose Starre, tobe wüst, lamentiere ewig lange oder lüge. Wenn es ihm gerade in den Sinn käme, setze er sich über alle Regeln hinweg. Beim Einkaufen stecke er sich einfach Obst in den Mund, wenn er darauf Lust habe. Einmal habe sie zufällig mitbekommen, dass er sich sogar Geld aus einer ihm anvertrauten Kasse genommen habe.
Zu seinen Ausrastern erklärte ich ihr, dass ihr Sohn schnell in Stress gerate. Dann würde er entweder blockieren [Fluchtmodus] oder ausrasten [Angriffsmodus]. Da er dann vorschnell mit dem Hirnstamm reagiere, ohne mit Hilfe seines Vorderhirns kurz darüber nachzudenken, sei er sich seines Verhaltens nicht voll bewusst. Überhaupt würden seine unangemessenen Reaktionen, sein ausgeprägtes Drumherumreden, ohne auf den Punkt zu kommen, von einer verzerrten Wahrnehmung zeugen. Das würden auch seine Lernstörungen belegen.

Behandlung

Zunächst verordnete ich ihm unter anderem Medorrhinum
–  wegen seiner Legasthenie und Konzentrationsstörungen,
–  Unruhe, seines Getriebenseins und Zappeln mit den Beinen und
–  weil er sich, wenn er sich für etwas interessierte, voller Leidenschaft bis hin zur Selbstaufgabe daran hingeben konnte.

Dank der Schilderung der Mutter verstand ich, dass Jasons bizarres Verhalten nicht nur auf Medorrhinum als Konstitutionsmittel, sondern auch auf Luesinum hinwies. Denn bei ihm bestand eine Lues-Belastung, die auf eine Lues-Geschlechtsinfektion zurückging, die in früheren Zeiten, in denen es noch kein Penicillin gab, lebensgefährlich verlaufen konnte. Das hatte sein Wesen so geprägt, dass ihn das geringste Anzeichen, dass ihm etwas zuwiderlaufen könnte, in starke Anspannung oder Erregung versetzte, so als ob Lebensgefahr bestünde. Mit anderen Worten: Der Jugendliche geriet aus nichtigen Anlässen, die bei ihm Schreckensszenarien auslösten, in fürchterliche Panik. Ihm spielte sozusagen sein Gehirn einen üblen Streich, der drohte sein Leben zu ruinieren.

Behandlungsverlauf

Als ich ihm die beiden erwähnten Nosoden verabreichte, trat sogleich eine erstaunliche Wandlung trat ein: Der Jugendliche wirkte wie ausgetauscht. Das Wesen, das aus heiterem Himmel außer sich geraten konnte, mauserte sich zu einer Person, mit der die Mutter daheim entspannt umgehen konnte.
Was für eine Wohltat, sagte sie, nach all dem Stress! Vorher hat mich Jason oft so aufmischen können, dass an ein normales Zusammenleben nicht zu denken war. Ich kam mir dann richtig ausgeknockt vor. Vor allem seine unflätigen Hetztiraden haben mich umgehauen. Ich habe mich dann mit Dreck beworfen und elend gefühlt. Jetzt benimmt er sich viel ausgeglichener und berechenbarer, und ich brauche keine Angst mehr zu haben, dass er im nächsten Moment ausrastet. Ich kann normal mit ihm reden und ihm sogar meine Meinung sagen, ohne dass er ausflippt.

Wie sich herausstellte, erfüllte sich zum großen Erstaunen der Eltern und mir auch der andere Wunsch der Mutter, und Jason entwickelte sich nicht nur zu einem ausgeglichenen, beliebten Wesen, sondern auch zu einem leistungsstarken Schüler.

Dieses Fallbeispiel hat von einem Jugendlichen mit extremen Verhaltensweisen gehandelt. Zum Teil ähnliche Reaktionen habe ich jedoch auch bei Senioren mit Demenz-Symptomen bemerkt. Das liegt daran, dass sie ebenfalls unter anderem Medorrhinum und Luesinum als Konstitutionsmittel benötigen, um psychisch-geistig erneut oder endlich ihre Balance zu finden.

Gemeinsamkeiten zwischen beiden Nosoden

Beide Nosoden stimmen darin überein,
–  dass sie von dem Sekret von häufig vorkommenden Geschlechtskrankheiten abstammen,
–  dass diese Infektionen auf aktiv sich bewegende Bakterien zurückgehen und
–  dass diese Bakterien die Hirnhäute befallen können.
Mitunter treten auch Co-Infektionen (gemeinsame Ansteckungen gleichzeitig oder nacheinander) mit beiden Bakterien auf, zu denen es in den hier geschilderten Fällen bei den Vorfahren der Betroffenen gekommen sein kann. In der Folge können die infizierten Ahnen ihren Nachfahren ähnliche Eigenarten und Handicaps wie hier beschrieben übertragen haben.

Warum sich beide Nosoden prima ergänzen

Es empfiehlt sich, bei psychischer Anspannung Luesinum und Medorrhinum miteinander zu kombinieren, wenn folgende typisch luetischen Eigenarten bestehen:
–  Ohne Grund schnell und häufig in Panik zu geraten oder große Probleme zu sehen,
–  sich von anderen äußerst ungern belehren oder etwas vorschreiben zu lassen,
–  sich leicht angegriffen zu fühlen sowie
–  ausgiebig sein Leid zu klagen, oft ohne eine Lösung finden zu wollen.

Während Medorrhinum schnell, aber nur kurz wirkt, verhält es sich bei Luesinum umgekehrt: Es dauert eine Weile, bis es seine Wirkung entfaltet, dafür hält sie aber umso länger an. Daher habe ich oft im Nachhinein festgestellt, was für einen starken Effekt Luesinum hervorgebracht hat, erst recht, wenn ich auch Medorrhinum verordnet hatte.
Je vollständiger es mir gelang, die benötigten Arzneien einzusetzen, desto intensiver und tiefgreifender vermochten sie zu wirken.

Nun folgt ein ganz anderes Fallbeispiel als zuvor mit einem Mann im fortgeschrittenen Alter:

Fallbeispiel 3: Ein überaktiver Senior

Dieser gut 60jährige Mann, Naturwissenschaftler, hatte vor mehr als 10 Jahren an seinem Arbeitsplatz eine Situation erlebt, die er zutiefst unfair fand. Damals hatte er mit einer Gehaltserhöhung gerechnet. Stattdessen hatten ihn seine Vorgesetzten mit einer vorgeschobenen Abmahnung genötigt, wenn er seine Anstellung nicht verlieren wolle, eine Vereinbarung zu unterschrieben, durch die er sich mit einer Einkommenseinbuße einverstanden erklärte. Über diesen hinterhältigen Schachzug hörte er selbst nach Jahren nicht auf, sich aufzuregen und so zu empören, als wenn er ihn erst gerade erlebt hätte.

Daran, dass er sich darüber nicht beruhigen und sich stets von Neuem darüber wortreich  auslassen konnte, erkannte ich, dass es ihm schwer fiel, seine maßlose Enttäuschung zu verarbeiten und hinter sich zu lassen. Sein Lamentieren und sein Problem, seine Frustration zu überwinden, eventuell mit Hilfe einer konstruktiven Lösung, schienen regelrecht nach Luesinum als Konstitutionsmittel zu verlangen.
Der freundliche und umgängliche Mann wirkte zuweilen überaktiv und nervös, besonders wenn er viel und laut sprach und dabei stark gestikulierte oder seine Füße rastlos leicht hin und her schüttelte. Letzteres nennt man übrigens Restless-Legs-Syndrom (= „ruhelose Füße-Symptom-Kombination“).
Abgesehen davon, dass wir alle Medorrhinum als Konstitutionsmittel benötigen, weil das Bakterium, das in der Ausgangssubstanz dieser Arznei enthalten ist, sich bei uns eingenistet hat, sprachen auch seine Hyperkinesen (= „Überbewegungen“ bzw. unwillkürliche Extrabewegungen) für den Einsatz von Medorrhinum. Wir alle sind unterschiedlich stark mit diesem Bakterium infiziert. Wenn wir uns selbst keine akute Infektion zugezogen haben, besteht ein ererbter, von Laboren in der Regel nicht nachweisbarer Befall.
Bislang habe ich in Fällen mit Über- und auch Unteraktivität stets die 2 erwähnten Nosoden verordnet, was sich bewährt hat.

Behandlung I

Vor einigen Jahren behandelte ich den Patienten zunächst ähnlich wie in Fallbeispiel 2 beschrieben mit Medorrhinum und Luesinum.

Behandlungsverlauf

Mir fiel auf, dass er ruhiger und entspannter wirkte, und Hände und Füße sich nicht mehr auffällig und wie ferngesteuert bewegten. Außerdem äußerte er sich entspannter und konstruktiver als zuvor.
Damals hoffte ich noch, dass mit der Zeit auch alle anderen Beschwerden verschwinden würden. Das trat jedoch nicht ein. Im Gegenteil: Die Verdauungs- und Leber-Galle-Beschwerden des Patienten nahmen nach und nach zu!

Behandlung II

Ich suchte nach einem Ausweg aus dieser Sackgasse. Dabei stieß ich, ermutigt und angeregt durch meine Kollegin Christiane Petras, auf weitere Nosoden, die zu den Symptomen des Patienten zu passen schienen und verordnete sie im Laufe der letzten Jahre. Welche Nosoden dabei zum Einsatz kamen, können Sie der nächsten Abbildung entnehmen:

Behandlungsverlauf

Der Patient hörte auf einmal auf, gedanklich um seine hinterhältige, berufliche Maßregelung zu kreisen. Stattdessen wandte er sich nebenberuflichen Interessen zu, die ihn erfüllten, im Gegensatz zu seiner Hauptbeschäftigung.
Trotz dieser Besserung tauchten seine Verdauungs- und Leber-Galle-Beschwerden wieder auf. Als eine tagelang anhaltende Gallenkolik auftrat, fand ich heraus, dass der Mann außer einer zusätzlichen Combi für Schilddrüsenunterfunktion noch ein Gallensäure-Präparat benötigte, um den durch winzige Gallensteine ausgelösten Gallenstau zu beheben. Er brauchte aus folgendem Grund beides: Wenn die Leber infolge des Staus ihre Funktion nicht mehr voll erfüllen kann, beeinträchtigt das auch die Bildung von Schilddrüsenhormon.

Behandlung III

Die nächste Abbildung soll Ihnen einen Überblick über die Gesamtverordnung geben:

Behandlungsverlauf

Durch diese Gesamtverordnung klangen auch die restlichen Beschwerden ab. Außerdem gewann der Mann an Gelassenheit und Zuversicht, sodass er seine Interessen mit noch mehr Elan und Ausdauer als bereits zu Beginn der Behandlung verfolgte. Dabei ging er aber weit zielgerichteter als vorher vor.

Schlusswort

Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen,
–  dass die beiden vorgestellten Nosoden Medorrhinum und Luesinum einen Ausweg aus einem psychisch-geistigen Dilemma ermöglichen können und
–  sowohl in extremen als auch in normalen Fällen eine immense, durch andere Methoden nicht zu übertreffende Wirkung auf Psyche und Geist auslösen können.

Wünschen Sie weitere Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie per Mail oder Telefon (06438/ 922 941 oder 0160/ 44 555 97) bestellen können, ausführlich beschrieben. Darin finden Sie zum ersten Mal ein Verordnungskonzept, das die Chance bietet, die jeweils individuell benötigten Therapie-Bausteine zu kombinieren.

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Wenn Sie mir das kurz mitteilen, werde ich Ihnen eine Auflistung der von mir erhältlichen Testsubstanzen zusammen mit weiteren Informationen senden.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

  1. Teil 1 : Theorie
  2. Teil 2 : Arzneien
  3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel

Abbildung 1 – 3, 5 – 9: Quelle: https://pixabay.com/de/
Abbildung 10 – 13: Vorlage: Quelle: https://pixabay.com/de/


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