Meine erste Erfahrung: Medikamentenbelastung eines Colitis ulcerosa-Patienten

Als ich zuerst einen chronisch Kranken, den ich hier Nick nenne, behandelte, der unter Colitis ulcerosa (blutiges Dickdarmgeschwür) litt, erfuhr ich bei der Fallaufnahme, welch zahlreiche, verschiedene Medikamente er eingenommen hatte. Begonnen hatte sein Leidensweg, wie er meinte, nach einer Diphterie-Impfung mit Ende 20. Danach sei bei ihm Colitis ulcerosa zum ersten Mal aufgetreten.
Ich nehme jedoch an, dass dazu auch beigetragen hatte, dass er bereits als Teenager morgens gern z.B. eine Tablette Aspirin® eingenommen hatte. Bevor er mich aufsuchte, hatte er vor allem folgende Medikamente selbst eingesetzt oder injiziert erhalten:
–  Antihistaminika gegen seinen Heuschnupfen,
–  Sympathomimetika zum Erweitern der Atemwege und Erkältungs- und Grippemittel,
–  ein Laxans, Schmerzmittel und Betäubungsmittel z.B. vor und bei Darmuntersuchungen,
–  Mezavant®  gegen seine chronische Darmentzündung,
–  Cortisolpräparate zum Unterdrücken seiner Entzündungssymptome sowie zur besseren Verträglichkeit von
–  TNF(Tumornekrosefaktor)-Blockern zum Hemmen der Zellaktivität.

Durch die intensive schulmedizinische Behandlung hatte sich in seinem Blut Cortisol angesammelt, das wiederum seinen Blutzuckerspiegel erhöht und sogar seine Körperform verändert und ihm einen Stiernacken beschert hatte. Das hatte sich vor Beginn meiner Therapie abgespielt. Nun bat er mich aus einem anderen Grund um Hilfe: Im Alter von knapp 40 hatte ihn auf einmal Rheuma heimgesucht.

Da es Nick im Laufe der Jahre durch die angewandten Medikamente nicht besser, sondern immer schlechter ergangen war, kam mir damals, zum ersten Mal mit solch einem Fall konfrontiert, in den Sinn, dass er unter lauter Medikamenten-Nebenwirkungen leide und ich, um ihm Abhilfe zu verschaffen, seine Toxinbelastung reduzieren müsste. Nur dann könnte ich ihm helfen, sich aus dem Dilemma, immer kränker zu werden, zu befreien. Die einzige Möglichkeit, die mir dazu einfiel, bestand darin, so zu verfahren, wie ich es zuvor zum ersten Mal bei einem 5-jährigem Kind gemacht hatte.

Frühere Erfahrung mit einer Impfschädigung

Den in meinem vorletzten Newsletter erwähnten Jungen suchte seit seiner Mehrfachimpfung gegen Diphterie-Tetanus-Polio-Pertussis mit 4 Monaten ein Infekt nach dem anderen heim. Insbesondere hatte er seitdem nicht aufgehört zu hüsteln. Das Einzige, das ihm nach all den vorherigen Therapieversuchen geholfen hatte, seine Infektanfälligkeit zu überwinden und seinen Hustenreiz loszuwerden, bestand darin, Gleiches mit Gleichem zu behandeln und ihm die Nosode Pertussinum (Pertussis = „Keuchhusten“ – Pertussinum = Aus Keuchhusten-Sputum, d.h. Auswurf, erzeugte homöopathische Arznei) zu verabreichen.
Eine bahnbrechende Erfahrung, aus der ich vor etwa 10 Jahren folgerte, dass ich auch Nick mit solch einer Vorgehensweise helfen könnte.

Nicks Behandlung

Ich stellte für Nick folgende homöopathische Arzneien zusammen:
–   Als Konstitutionsmittel vor allem Luesinum und Medorrhinum,
–   als Darmnosoden besonders Bacillus Nr. 7, Bacillus Coli, Dysenteriae co., Morgan Gärtner und Sycotic co.,
–   aus überall vorkommenden, teils hilfreichen, teils schädlichen Bakterien hergestellte Nosoden wie z.B. Staphylococcinum und Streptococcinum,
–   Radium bromatum und X-Rays, Homöopathika, die auf eine radioaktive Substanz und Strahlen – beides kommt in der Natur vor und in der Medizin zur Anwendung – zurückgehen,
–  aus Impfsekreten und den betreffenden Infektionskrankheiten gewonnene Nosoden und vor allem
–   aus all den eingenommenen und injizierten Medikamenten erzeugte Nosoden.

Behandlungsverlauf I

Innerhalb von ein paar Wochen wurde Nick sein Rheuma los, und es trat bisher auch nicht wieder auf. Dazu sagte er: Der Rheumatologe war sehr überrascht, dass das Rheuma verschwunden war. Er hatte den Fehler gemacht, es nicht als Medikamentenfolge, sondern als eigenständige Krankheit anzusehen. Daher verhielt er sich mir gegenüber fast unterwürfig, so als würde er mir aus der Hand essen.
Nicks Verfassung besserte sich zusehends – bis auf sein Hautekzem. Er fand seine rote, entzündete, geschwollene und juckende Haut, besonders auffällig an Gesicht und Hals, so unerträglich, dass er am liebsten aus seiner Haut gefahren wäre. Ich sagte ihm, dass es sich dabei eine typische Nebenwirkung handele, die mir schon in anderen Fällen nach vorausgegangenen Cortisolinjektionen begegnet sei. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sein Körper es schaffe, die Toxinbelastung abzubauen, und dass dann seine Beschwerden abklingen würden.
Etwa 1,5 Jahre dauerte es, bis sich seine Haut regeneriert hatte, und Nick erstaunlich erholt und vital aussah. 

Weitere Behandlung

Zunächst ging ich sehr behutsam vor und verabreichte Nick nur die auf Krankheitserreger-Substanzen zurückgehenden Nosoden, bei denen ich mir sicher sein konnte, dass er damit belastet war – wie z.B. Staphylococcinum und Streptococcinum. Obwohl seine Symptome nach Erregernosoden wie z.B. Adenoviren, Blastocystis hominis, Campylobacter, Chlamydia und Entamoeba histolytica zu verlangen schienen, setzte ich sie zunächst nicht ein.

Darauf blieb jedoch der gewünschte Heilungseffekt seiner Darmschleimhaut aus. Im Gegenteil: An einer Stelle schwoll sie so zu, dass er sie im Rahmen einer Darmuntersuchung mit Hilfe einer Ballondilatation (= „Erweiterung durch einen Ballon“) aufweiten ließ. Der behandelnde Gastroenterologe (Facharzt für Magen-Darm-Erkrankungen) hätte diesem Eingriff eine einschneidendere Lösung vorgezogen, da er meinte, Nicks Darmschleimhaut sei so entzündet und vernarbt, dass sie sich nicht wieder regenerieren könne, und er bei einer Ballondilatation mit einem Rückfall rechnen müsse. Nachdem sich meine vorsichtige Herangehensweise als kontraproduktiv erwiesen hatte, verabreichte ich Nick nun endlich weitere Erregernosoden.

Weitere, bahnbrechende Erfahrungen

Genauer gesagt verordnete ich Nick die Erregernosoden, auf die seine Symptome, neben Durchfällen allgemeine Schleimhaut-Überreaktionen und Atemwegs- sowie Bewegungsapparat-Beschwerden, hinzuweisen schienen. Bereits einige Wochen später teilte ihm die ihn untersuchende Diagnose-Ärztin bei einer Darmspiegelung mit: So einen guten Darm habe ich bei einem Colitits ulcerosa-Patienten noch nicht gesehen.
Danach bescheinigte der kurz erwähnte Gastroenterologe nach eingehender Untersuchung Nick, was auch er noch nicht bei einem Colitits ulcerosa-Patienten erlebt hatte: Einen – entgegen seiner vorherigen Prognose – regenerierten, größtenteils entzündungsfreien Darm (siehe die beiden nächsten Fotos)!

So machte ich die für meine Vorgehensweise nächste, ausschlaggebende Erfahrung: Was die Feststellung von Erreger- und auch Toxin-Belastung betrifft, kann man sich nicht auf Laborergebnisse verlassen. Sie können nur die Spitze des Eisberges, damit meine ich einen starken Befall, herausfinden. Um effektiv kurieren zu können, muss ich jedoch die im Verborgenen vorhandene Belastung (siehe nächste Grafik) miteinbeziehen. Dadurch ergab sich die Frage: Wie konnte ich diese noch vollständiger erfassen?
Um dieses Problem zu lösen, kam mir ein Umstand zu Hilfe, auf den ich gern verzichtet hätte:
Mein eigener, massiver gesundheitlicher Einbruch, der mich auf der händeringenden Suche nach Abhilfe dazu veranlasste, selbst viele in Betracht kommende Homöopathika zu testen.

Deshalb fand ich durch eigenes Ausprobieren heraus, dass ich alle, aus hier in unseren Regionen vorkommenden Erreger-Substanzen erzeugten Nosoden nicht nur vertrug, sondern sie mir sogar guttaten. Diese Entdeckung befreite mich endlich aus einer gesundheitlichen Sackgasse mit Infektionen und Nervenschmerzen. Diese hatten mich von klein auf in immer größeren Zeitabständen, dafür aber zunehmend heftiger, bis ich sie zum Schluss kaum noch ertragen konnte, heimgesucht.  Durch diese neue Erkenntnis konnte ich sowohl mir selbst als auch anderen zu einem gesundheitlichen Durchbruch verhelfen. Da ich, trotz meiner massiven Beschwerden, insgesamt weniger als die meisten meiner Patienten belastet war, wusste ich, dass sie dieselben Erregernosoden wie ich benötigten. Deshalb stockte ich Nicks Verordnung weiter auf.

So machte ich die für meine Vorgehensweise nächste, ausschlaggebende Erfahrung: Was die Feststellung von Erreger- und auch Toxin-Belastung betrifft, kann man sich nicht auf Laborergebnisse verlassen. Sie können nur die Spitze des Eisberges, damit meine ich einen starken Befall, herausfinden. Um effektiv kurieren zu können, muss ich jedoch die im Verborgenen vorhandene Belastung (siehe nächste Grafik) miteinbeziehen. Dadurch ergab sich die Frage: Wie konnte ich diese noch vollständiger erfassen?
Um dieses Problem zu lösen, kam mir ein Umstand zu Hilfe, auf den ich gern verzichtet hätte:
Mein eigener, massiver gesundheitlicher Einbruch, der mich auf der händeringenden Suche nach Abhilfe dazu veranlasste, selbst viele in Betracht kommende Homöopathika zu testen.

Deshalb fand ich durch eigenes Ausprobieren heraus, dass ich alle, aus hier in unseren Regionen vorkommenden Erreger-Substanzen erzeugten Nosoden nicht nur vertrug, sondern sie mir sogar guttaten. Diese Entdeckung befreite mich endlich aus einer gesundheitlichen Sackgasse mit Infektionen und Nervenschmerzen. Diese hatten mich von klein auf in immer größeren Zeitabständen, dafür aber zunehmend heftiger, bis ich sie zum Schluss kaum noch ertragen konnte, heimgesucht.  Durch diese neue Erkenntnis konnte ich sowohl mir selbst als auch anderen zu einem gesundheitlichen Durchbruch verhelfen. Da ich, trotz meiner massiven Beschwerden, insgesamt weniger als die meisten meiner Patienten belastet war, wusste ich, dass sie dieselben Erregernosoden wie ich benötigten. Deshalb stockte ich Nicks Verordnung weiter auf.

Behandlungsverlauf II

Nick
, der zuvor dort, wo er sich aufgehalten hatte, darauf hatte achten müssen, dass sich bei seinem quälenden Stuhldrang eine Toilette in unmittelbarer Nähe befand, atmete endlich auf. Es geht mir so gut, bekundete er, wie schon lange nicht mehr. Ich habe Energie ohne Ende!
Dennoch blieb ein gravierendes Problem bestehen: Nick schaffte es zwar, sich von Cortisol-Präparaten und Medikamenten gegen Infekte zu lösen, aber nicht von einem typischen Colitits ulcerosa-Medikament mit dem Wirkstoff Mesalazin. Er meinte, darauf nicht verzichten zu können. Denn wenn er es vorübergehend abgesetzt hatte, verspürte er – zumindest nach meiner Einschätzung – erträgliche Symptome. Wie ich jedoch luetisch geprägte Menschen kennen gelernt hatte, können sie sich – oft tapfer, wenn es um gravierende Probleme geht – bei Kleinigkeiten sogleich immense Sorgen machen und in Panik verfallen.
Leider verhält es sich so, wenn man Jahre bis Jahrzehnte lang Medikamente eingenommen hat, dass man sich nicht nur selbst, sondern sich auch unser Organismus von deren Einfluss befreien muss. Dieses typische Phänomen entsteht unter anderem aus diesen Gründen:
1. Insbesondere die Einnahme von hormonellen Präparaten wie z.B. Cortisol überfordert die Leistungsfähigkeit der Leber. Genauer gesagt veranlassen die abzubauenden, schwer löslichen Substanzen die in der Leber tätigen Enzyme sie so umzuwandeln, umgangssprachlich auch entgiften genannt, dass sie sich über die Gallenwege zusammen mit dem Stuhl ausscheiden lassen. Wenn das geschieht, kommen dabei andere Stoffwechselvorgänge, wie z.B. das Verdauen von fetthaltiger Nahrung und das Abbauen von Cholesterin (siehe nächste Grafik), die Vorstufe von Gallensäuren, Vitamin D und verschiedenen Hormonen, und das Erzeugen von Blutbestandteilen wie Plasmaproteinen zu kurz.

2. Unsere Leber und Nieren sind anatomisch nicht so geschaffen, dass sie mehr als kurzfristig angewandte Medikamente abbauen können. Das liegt an den mikroskopisch kleinen Spalträumen zwischen den Leberzellen, in die das in den Leberzellen gebildete Gallensekret, das die Restpartikel von schwer löslichen Medikamenten transportiert, gelangt. Ähnlich verhält es sich mit den winzigen Poren in den Nierenkörperchen, die die wasserlöslichen Medikamentenreste passieren müssen.
Je mehr und länger wir Medikamente einnehmen, desto eher überschreiten ihren Abbaureste die Lösbarkeitsgrenze in Galle und Harn. Das führt
–  zu Ausfällungen in den beiden Flüssigkeiten,
–  zunächst zu punktuellen Verstopfungen in Spalträumen der Leber und Poren der Nierenkörperchen und
–  zu Stausymptomen.
Mit der nächsten Abbildung möchte ich Ihnen einen Überblick darüber vermitteln, welch vielfältige, meistens verkannte Beschwerden durch den beginnenden Stau in Leber und Nieren auftreten können:

Behandlungsverlauf III
Nun wieder zurück zu Nick: Er teilte mir erfreut mit, er wolle bei nächster Gelegenheit den Jahrestag seines Genesens feiern. Es wunderte mich, dass er sich so wohl fühlte. Denn m.E. können unsere Selbstheilungskräfte (SHK) nicht unsere Heilung bewirken, solange wir ein unterdrückend wirkendes Medikament wie Mezavant®, das Nick nicht absetzen konnte, anwenden. Beinahe bei jedem unserer Gespräche hatte ich versucht, ihm zu vermitteln, dass er nicht seine SHK mit Hilfe von Mezavant® aushebeln und dennoch Heilung erwarten könne. Denn nur dadurch, dass wir aufhören, unsere SHK zu blockieren, und sie stattdessen mit Hilfe von ursächlich wirksamen Arzneien aktivieren, können wir genesen.

Daher überraschte es mich nicht, dass ihn auf einmal ein Erysipel (Wundrose bzw. Rotlauf), eine massive, rote Schwellung, die in einer Gesichtshälfe Backe und Ohr umfasste, heimsuchte. Erneut bat ich ihn, auf die Einnahme von Mezavant® zu verzichten, damit er richtig genesen könne. Leider bemühte ich mich vergeblich. Mir gelang es auch nicht, ihn davon zu überzeugen, dass die Infektion ein Aufbäumen seines Organismusses gegen die eingesetzten Toxine darstelle, womit dieser sich selbst zu kurieren suche.
Dabei wies ich ihn auch darauf hin, dass selbst auf dem Mezavant®-Beipackzettel die Wundrose, die er sich zugezogen hatte, allgemeiner als Gesichtsödem bezeichnet, als unerwünschte Arzneiwirkung (UAW) aufgelistet sei. Die folgende Tabelle gibt die dort genannten UAW wieder. Außer Gesichtsödem habe ich die bei Nick vor meiner Behandlung aufgetretenen Symptome im roten Druck aufgeführt.
Sobald wir unsere Leber und Galle überfordern, treten übrigens – teils nacheinander, teils gebündelt – fast alle zu einem Medikament angegebenen UAW auf. Bei fortgesetzter Einnahme kommt es sogar noch schlimmer:
Das betreffende Medikament löst selbst die Symptome, die es unterbinden soll, aus! Einen Hinweis auf dieses makabre Phänomen können Sie in der folgenden Tabelle unter „Erkrankungen des Magen-Darmtraktes“ finden:

Kritik an Mezavant-Verschreibung
Eigentlich hätte Nick angesichts eines bestimmten, erhöhten Nierenwertes (Kreatinin), was auf ein beginnendes Nierenversagen hinweisen kann, verstärkt noch dadurch, dass auch sein Glukosewert entgleist war, nur – wie auf dem Beipackzettel erwähnt – mit Vorsicht Mezavant® verordnet erhalten sollen. Tatsächlich bekam er es fortlaufend weiter verschrieben…

Nicks Rückfall

Trotz meiner Einwände und Bedenken wollte Nick die Infektion, die er sich kurz vor Weihnachten zuzog, möglichst schnell loswerden, um das Fest mit seiner Familie feiern zu können. Daher begab er sich in eine Klinik. Dort passierte das, was ich befürchtet und vergeblich versucht hatte, abzuwenden: Er bekam auf die Schnelle ein paar Antibiotika nacheinander injiziert, da er die ersten Präparate entweder nicht vertragen hatte oder sie nicht gewirkt hatten. Das führte schließlich dazu, dass Nick einen solchen gesundheitlichen Einbruch erlebte, dass er wieder auf ärztlich verordnete Hammer-Medikamente zurückgriff. Nachdem er froh und stolz auf sich selbst gewesen war, dass er es geschafft hatte, auf Cortisol zu verzichten, nahm er nicht nur diese Substanz wieder ein, sondern erhielt auch einen neuen TNF(Tumornekrosefaktor)-Blocker zum Hemmen der Zellaktivität verabreicht.

Zurück zu meiner eigenen gesundheitlichen Krise

Ein paar Jahre zuvor hatte ich bei meinem eigenen gesundheitlichen Einbruch eine zum Teil ähnliche Erfahrung wie Nick gemacht und das, obwohl ich Jahrzehnte lang keine Medikamente eingenommen hatte und gut 10 Jahre lang von den betreffenden Beschwerden verschont geblieben war! Dennoch hatte mich eine – in meiner Kindheit nicht ursächlich wirksam, sondern Symptome unterdrückend behandelte Infektion mit Nervenschmerzen – mit einer noch ausgeprägteren Gesichtsschwellung als Nick heimgesucht.
Anders als Nick dachte ich jedoch: Entweder schaffe ich es, mich vor allem mit hauptsächlich energetisch wirkenden Homöopathika, die mir nicht erneut wie das früher eingesetzte Medikament schaden können, zu kurieren oder aber ich gerate in eine Medikamentenfalle, aus der ich mich nur schwer wieder befreien kann.
Letzteres wollte ich mit allen Kräften vermeiden und begab mich daher auf die oben erwähnte Suche nach den Ursachen meiner kaum zu ertragenden Beschwerden und testete solange alle in Frage kommenden Homöopathika aus, bis Infektion und Nervenschmerzen verschwanden.
Da ich genetisch bedingt über sehr wenig Verdauungsenzyme verfüge, hätte ich mir ständig beinahe wehenartige, sogar noch heftigere Blähungen als Nick einhandeln können. Das konnte ich jedoch mit Hilfe von (Darm-)Nosoden sowie durch die Umstellung auf Paleo-Kost überwinden.
Die nächste Abbildung gibt Ihnen einen Überblick über die Mittel, die dabei nach und nach zum Einsatz kamen:

Begriffserklärung
Bei Nosoden handelt es sich übrigens um Homöopathika, hergestellt aus besonderen Ausgangsstoffen:
–  Aus durch Krankheit veränderten Substanzen (Sekreten und Geweben) sowie
–  potentiell krank machenden Stoffen wie Medikamenten und Toxinen. 
Sarkoden entstammen dagegen normalen, gesundheitlich kaum beeinträchtigten Körpersubstanzen, wie z.B. Organgeweben und Hormonen, die man ebenfalls homöopathisch aufbereitet hat.

Meine Erfahrung in anderen Fällen

Meine anderen, ebenfalls an Colitis ulcerosa erkrankten Patienten hatten, bevor sie mich um Hilfe baten, Cortisol und/oder Mezavant® entweder abgesetzt oder schafften es, sobald ich sie behandelte, auf Medikamente zu verzichten. Daher sprachen sie sogleich gut auf meine Behandlung an. 
Anders verlief es jedoch bei einem weiteren Colitis ulcerosa-Patienten, den ich hier Hendrik nenne. Hendrik hatte sich – anders als Nick – vor Therapiebeginn bei mir, in einer Klinik behandeln lassen und war dabei in eine hypertensive (Bluthochdruck-) Krise geraten. Bei der Fallaufnahme listete er folgende Beschwerden auf:
–  Stimmungsverlust und Deprimiertheit
–  Kreislaufstörungen, Schwindel und Müdigkeit
–  Kurzatmigkeit
–  juckende Augen
–  Zahnschmerzen und Zahnfleischbluten
–  Blut im Stuhl, häufige Stuhlausscheidung, Stuhlinkontinenz und Blähungen
–  Hautbeschwerden: Schuppenflechte an Rücken, Armen und im Ohr
–  Schmerzen an oberster Armsehne in Schulter, Fingergliedern und linkem Handgelenk

Nach 10 Tagen Therapie schrieb Hendrik mir:

Im Prinzip kann man eingeschränkt sagen, dass sich die Colitisbeschwerden ein wenig gebessert haben. Schwindel ist bisschen [vorhanden], von Tag zu Tag unterschiedlich… Wenn ich allerdings draußen unter Leuten bin, merke ich oft ein deutliche Angespanntheit, weil ich befürchte, der Schwindel könnte stärker werden und man könnte ‚umkippen‘.

Als im darauffolgenden Sommer, noch bevor ich ihn umfassend behandeln konnte, sich der Schwindel wieder verstärkt bemerkbar gemacht hatte, beunruhigte ihn das so sehr,
dass er sich zur Abklärung erneut in eine Klinik begab. Dort achtete er darauf, das Maß an ihm verabreichten Medikamenten so gering wie möglich zu halten, konnte sich dem aber nicht vollständig entziehen. Er erhielt z.B. wegen des Verdachtes auf Angststörung Fluoxetion®, ein Antidepressivum, in GB und den USA Prozac genannt, verabreicht. Unzufrieden mit der Behandlung, mit der er sich schlechter als zuvor fühlte, verließ er das Krankenhaus nach 5 Tagen.
Erst danach konnte ich die Substanz erhalten, die er bei einem früheren Klinikaufenthalt gegen seine Bluthochdruckkrise verabreicht bekommen hatte, Urapidil®, und für ihn – neben der ebenfalls erforderlichen Combi Schilddrüsenunterfunktion – die benötigte Combi für Bluthochdruck herstellen.
So sah zusammengefasst seine Verordnung aus:

Behandlungsverlauf

Die neue Belastung durch Medikamente, die er beim letzten Klinikaufenthalt und später bei einer Augenverletzung, bei der Dexa-Genta®, eine Kombination aus Antibiotikum und Cortisol zum Einsatz kam, verabreicht erhalten hatte, konnte ich jeweils durch daraus hergestellte Nosoden ausgleichen. Jedenfalls belegt das der Behandlungsverlauf, wie Hendrik selbst ihn wiedergibt:
1. Am 03.09.16 teilt mir der Patient per Mail mit:            
  …Mir geht es relativ gut. In Schulnoten bekommt der Darm          
    eine 2 und der Schwindel eine 3.                                                 
    Habe mir den Oberschenkel gezerrt. Weiß nicht, wie ich das     
    geschafft habe, aber das sollte mit dem Wochenende                
    vergehen…                                                                                 
2. Am 17.09.16 erfahre ich per Mail:                             
 …Zerrung ist so schnell verschwunden, wie sie gekommen ist,     
    nach 3 Tagen.                                                                               
    Schwindel und Darm bekommen jetzt beide die Note 2…        
3. Mail des Patienten vom 19.09.16:                              
 …Ich würde sagen einiges hat sich deutlich verbessert…            
4. Mail des Patienten vom 21.09.16:                              
 …Stuhlgang, würde ich sagen, ist so 2 bis 4 mal am Tag.               
    Konsistenz ist ziemlich geformt in der Regel, wobei die               
    eingesetzten Flohsamenschalen* das Bild ein wenig verzerren.  
    Blut ist maximal ganz leicht zu erkennen, teilweise tagelang       
    gar nicht.                                                        
*[Der Patient ernährte sich mit Paleo-Kost, wozu unter anderem auch Flohsamenschalen gehören – siehe nächste Grafik]  
5. Letzte Mail des Patienten vom 27.03.17:
 …mir geht es sehr gut, danke der Nachfrage.

Schlusswort

Um genesen zu können, ist es besonders für Patienten, die als Konstitutionsmittel Luesinum benötigen, um ihre Balance zu finden, erforderlich, sich von ihrer sie einengenden Angst und sie täuschenden Empfindungen zu lösen. In den hier vorgestellten Fällen gehörten beide Patienten diesem Konstitutionsmuster an. Während Nick sich jedoch nicht umzustellen vermochte, gelang es Hendrick dagegen über den erwähnten Umweg. Nachdem er von Neuem erfahren hatte, dass ihn die übliche medizinische Vorgehensweise auf seinem Weg zur Heilung nicht weiterbrachte, schaffte er es, von ihn zuvor blockierenden Vorstellungen loszulassen und so entscheidend zum Kurieren beizutragen.

Wünschen Sie weitere Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie per Mail oder Telefon (06438/ 922 941 oder 0160/ 44 555 97) bestellen können, ausführlich beschrieben. Darin finden Sie zum ersten Mal ein Verordnungskonzept, das die Chance bietet, die jeweils individuell benötigten Therapie-Bausteine zu kombinieren.

Möchten Sie die von mir eingesetzten, praxiserprobten Arzneien testen?

Wenn Sie mir das kurz mitteilen, werde ich Ihnen eine Auflistung der von mir erhältlichen Testsubstanzen zusammen mit weiteren Informationen senden.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

1. Teil 1 : Theorie
2. Teil 2 : Arzneien
3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel

Abbildung 1 – 3, 5 und 12: Quelle: https://pixabay.com/de/
Abbildung 4, 6, 8, 10, 13, 14 und 16: Vorlage: Quelle: https://pixabay.com/de/


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