Nach Schilddrüsenfehlfunktionen stellt ein von der Norm abweichender, zu hoher Blutdruck ein oft vorkommendes Problem dar. Bei Bluthochdruck handelt es sich um eine häufig vorkommende Gefäßerkrankung, bei der bei jedem Herzschlag das Blut einen zu hohen Druck auf die Gefäße ausübt. Beginnender Bluthochdruck ließ sich nicht selten leicht kurieren. Anders verhielt es sich, wenn er schon länger bestand – erst recht, wenn bereits eine Herzmuskelschwäche aufgetreten war. Um derartige Krankheitszustände effektiv behandeln zu können, musste ich zum Teil selbst dafür wirksame Arzneien entwickeln. Erfahren Sie nun mehr darüber, zu welchen therapeutischen Erkenntnissen ich dabei gelangt bin!


Professor Dr. Meyer hat 5 Jahre lang die Wirkung von Blutdruck senkenden Medikamenten untersucht. Dabei ist er zu dem Ergebnis gekommen, dass sie nicht halten, was sich Ärzte und Patienten davon versprechen: In seiner Studie haben sie sich in allen Fällen als untauglich dafür erwiesen, einem Herzinfarkt vorzubeugen. Angesicht ihrer vielen gravierenden Nebenwirkungen hält er es für nicht ratsam, sie einzusetzen.

 

Behandlung von leichtem Bluthochdruck

1. Fallbeispiel

Eine Frau, ca. 40, die Mutter zweier Mädchen, die ich behandelte, hatte vor ca. 10 Jahren bei einem Blutdruck von 140/85 bereits den Blutdruck senkenden Betablocker Bisoprolol® verordnet erhalten und eingenommen. Auf meinen Rat hin setzte sie die Tabletten ab und nahm stattdessen Solunat Nr. 14 ein. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Übersicht im Anschluss an diesen Beitrag. Sie sprach sogleich darauf an und fühlte sich mit der alternativen Arznei wohl. Hätten ihr die Tropfen nicht sogleich geholfen, hätte ich ihr empfohlen, zusammen mit den Tropfen von Solunat Nr. 14 zum Blutdrucksenken noch Solunat Nr. 5 zum Stabilisieren des Blutdrucks einzunehmen.

Diese Behandlung reichte ihr bereits aus. Leider keine Rundum-Lösung: Sie hätte insbesondere dringend die Nosode Bisoprolol benötigt, um die Toxine des eingenommenen, gleichnamigen blutdrucksenkenden Medikaments besser abzubauen, ihre Leber bei der Entgiftung zu entlasten und um Nebenwirkungen, die auch noch später auftreten können, vorzubeugen. Bei Nosoden handelt es sich übrigens um homöopathische Arzneien, die auf besondere Ausgangsstoffe, wie z.B. auf Krankheits-, Impfsekrete und Medikamente, zurückgehen.

Solange wir nach der Einnahme von Medikamenten nicht aus diesen Substanzen hergestellte Nosoden einsetzen, können uns nicht abgebaute Reste gewaltig zusetzen. Da die unerwünschten Arzneiwirkungen sehr vielfältig ausfallen und mit einiger Zeitverzögerung auftreten können, verkennen selbst Fachleute oft diesen Ursache-Wirkung-Zusammenhang.

Unerwünschte Arzneiwirkungen (UAW)

Welche UAW allein Bisoprolol® auslösen kann, soll folgende Abbildung verdeutlichen. Dabei habe ich noch nicht einmal alle Nebenwirkungen angegeben. Beachten Sie bitte, dass dieses Medikament bestehende Krankheiten – wie z.B. Herzmuskel-, Herzpump- und Erregungsüberleitungsschwäche – verschlimmert! Außerdem kann es uns insgesamt psychisch und geistig aus der Bahn werfen. Daher nimmt man mit der Einnahme von Bisoprolol® UAW und eine gesundheitliche Verschlechterung in Kauf, ohne dadurch, wie Prof. Dr. Meyer herausfand, einen Vorteil zu gewinnen.

Dass die Einnahme von vielen Medikamenten nicht ohne Folgen bleibt, konnte ich aus folgenden Faktoren schließen:

  1. Einmal damit begonnen, ging es den Betroffenen, die ich kenne, im Laufe der Zeit stetig schlechter anstatt besser, sodass sie noch mehr Medikamente einsetzten.
  2. Diese Menschen konnte ich nur kurieren, wenn ich ihnen entsprechend der angewandten Medikamente die aus ihnen hergestellten Homöopathika und noch weitere Nosoden verabreichte. Andernfalls trat eine Heilungsblockade auf, die ihre Genesung verhindert.
  3. Außerdem führen Medikamenten-Einnahme sowie Stoffwechselstörungen zu Funktionsstörungen von Leber und Galle. Denn die Leber muss alle schwer löslichen Substanzen entgiften und über die in ihr befindlichen Gallengänge abbauen. Je mehr derartige Stoffe zum Einsatz kommen, desto eher lagern sich in den mikroskopisch kleinen Gallenwegen nicht gelöste Partikel ab und verstopfen diese. Daher benötigten diese Patienten auch noch ein natürliches Gallensäure-Präparat zum Auflösen dieser Ablagerungen. Ohne seine Anwendung kommt ihre Genesung ebenfalls nicht in Gang.
  4. Den Betroffenen konnte ich obendrein nur dann helfen, wenn sie keine Medikamente mehr einnahmen.

Ansonsten versetzten sie ihre Leber in den von mir sogenannten Entgiftungsmodus, in dem sie zu unserer Lebensrettung an der Entgiftung der Toxine arbeitet. Dadurch vernachlässigt sie andere, für unseren Stoffwechsel wichtige Aufgaben. Das schwächt unsere Selbstheilungskräfte weiter, sodass sie sich noch weniger als zuvor für unser Genesen stark machen können.


2. Fallbeispiel

Eine andere Patientin hatte bereits als Kind bei geringfügiger körperlicher Anstrengung einen hochroten Kopf bekommen, kam leicht außer Atem und zugleich raste ihr Herz. Beim Joggen konnte ihr Blutdruck schnell von 130/80 auf 160/80 mmHg ansteigen.

Das änderte sich, als sie auf den Verzehr von Getreideprodukten verzichtete. Dadurch normalisierte sich ihr Blutdruck so, dass er selbst bei größerer Anstrengung 120/80 mmHg nicht überschritt. Herzrasen und Atemnot verschwanden ebenfalls.

Bei diesem Fall handelte es sich um eine seltene Ausnahme. Das hing nicht unwesentlich damit zusammen, dass die Frau zu den wenigen Fällen mit normaler Schilddrüsenfunktion gehörte. Nicht selten denken Patienten mit Bluthochdruck, dass bei ihnen keine tiefere Störung besteht. Sie meinen, er schnellt nur unter besonderen Umständen, wie z.B. psychischer Belastung, in die Höhe. Meistens verhält es sich aber schlimmer als zu annehmen. Da das Herz zu hohen Blutdruck zunächst durch verschiedene Vorgänge, wie z.B. den Herzmuskel zu verdicken, ausgleicht, neigen Betroffene oft dazu, das Ausmaß ihrer Herzschwäche, genauer gesagt Herzinsuffizienz, zu unterschätzen.

3. Fallbeispiel

Meistens deutet schon ein erhöhter Puls auf eine beginnende Herzinsuffizienz hin. Das gilt besonders dann, wenn er trotz gesunder Paleo-Ernährung und sportlicher Betätigung aufgetreten ist.

Das traf auf einen Mann, Ende 50, zu. Obwohl er noch keine blutdrucksenkenden Medikamente eingenommen hatte, verabreichte ich ihm neben anderen benötigten Nosoden meine Anfangs-Bluthochdruck-Combi. Diese setzt sich zusammen aus homöopathischen Arzneien, die auf
5 verschiedene Medikamente zurückgehen:

1. Betablocker: Bisoprolol® und 2. ACE-Hemmer: Ramipril® gegen Bluthochdruck,
3.
Thiazid-Diuretikum: HCT® gegen Harnstau,
4. Antiarrhythmikum: Amiodaron® gegen Herzrhythmusstörungen und
5. Rheologikum: Pentoxifyllin® zum Verbessern des Blutflusses.

Mit aus Medikamenten erzeugten Nosoden hatte ich gute Erfahrungen gesammelt, z.B. bei der Behandlung von Schilddrüsenleiden und Harnstau. Durch sie schaffte ich es endlich, Probleme zu lösen, die zuvor auf Versuche mit anderen Homöopathika nicht angesprochen hatten.

Auch bei der Behandlung von Bluthochdruck versagten die Homöopathika, die ich zunächst ausprobierte. Anders verhielt es sich, als ich begann, entsprechende Medikamenten-Nosoden einzusetzen. Zuerst wandte ich Nosoden wie Bisoprolol
und Ramipril bei den Patienten an, die die Wirkstoffe als Medikamente eingenommen hatten, um ihren Organismus beim Abbau der Toxine zu unterstützen.

Schließlich wagte ich es, weitere, passend erscheinende Medikamenten-Nosoden zusammen mit den beiden genannten zu einer Blutdruck-Combi zusammenzufügen – siehe Abbildung. Auf die Weise stellte ich nach und nach weiter kombinierte Combis her, um sie je nach Grad des entgleisten Blutdrucks und der Herzinsuffizienz meinen Patienten verordnen zu können.

Am besten sprachen die Patienten auf die Blutdruck-Combis an, die sich auf Paleo-Kost umstellten. Außerdem benötigten sie – wie zuvor erwähnt – das natürliche Gallensäure-Präparat. Denn ohne eine, auf diese zweifache Weise, entlastete und in ihrer Funktion unterstützte Leber können sich diese durch ihr Teilversagen mitbedingten Beschwerden nicht grundlegend bessern.

Behandlungsverlauf

Den Patienten behandelte ich unter anderem auch wegen Schilddrüsenunterfunktion. Er sprach so gut auf die mit Paleo-Kost und Gallensäure-Präparat kombinierte Nosodenbehandlung an, dass er bei einem späteren Gespräch vergessen hatte, dass ich seine für ihn speziell zusammengestellte Nosoden-Combi mit der Blutdruck Comb I ergänzt hatte. Er hatte angenommen, das Problem habe sich nebenbei von selbst gelöst.

4. Fallbeispiel

Einer Patientin, Mitte 40, hatte man nach einer Ultraschallaufnahme ein bösartiges Krebsgeschwulst im Bauchraum diagnostiziert. Zum Glück stellte sich heraus, dass das nicht stimmte, und sie stattdessen unter einem Leber-/Gallenstau litt. Bei der Anamnese berichtete sie über ausgeprägten Bluthochdruck, den sie ständig spüre, ca. 160-170/100 mmHg, zeitweilige heftige Zahnschmerzen, Harnblasen-, Infekt- und Verdauungsbeschwerden sowie Erschöpfungszustände. Aktuell konnte sie weder Harn noch Stuhl ausscheiden. Das wies auf verstopfte Gallengänge in Leber und Galle hin. Bei ihr bestanden eine Schilddrüsenunterfunktion und mittelmäßiges Übergewicht. Außerdem trank sie nur minimal Wasser und ernährte sich wenig mit Gemüse und Obst.

Auf mein Anraten nahm sie mehr Wasser zu sich, schaffte es aber nocht nicht ihre Ernährung konsequent umzustellen. Zu meinem Erstaunen gelang es mir dennoch ab dem 2. bis 3. Tag der Behandlung nach dem im 3. Fall erwähnten Muster, aber mit einer umfangreicheren Blutdruck-Kombination, sie von ihren Symptomen zu befreien: Ihr Harnstau und ihre Verstopfung verschwanden, ihr Blutdruck und ihre Ausscheidung normalisierten sich, und sie fühlte sich rundum wohl und leistungsfähig.

Therapeutische Hinweise

1. Bluthochdruck entwickelt sich schleichend, sodass man ihn häufig erst spät bemerkt. Denn Ursachen wie Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) spürt man nicht im Anfangsstadium, sondern erst wenn sich Gefäßwände versteift hat und Pump- sowie Füllungsfunktion des Herzens nachgelassen haben.

Das veranlasst viele behandelnden Ärzte, schnell Medikamente zu verordnen (siehe 1. Fallbeispiel), was manche ihrer Kollegen als vorschnell bezeichnen. Um fortgeschrittene Gefäßveränderungen auszuschließen, die einen Infarkt auslösen können, empfehle ich – wie zur bildgebenden Schilddrüsen-Untersuchung – die nichtinvasive Farb-Duplex-Sonografie.

 

2. Bluthochdruck macht sich anfangs nur gelegentlich bemerkt, oft durch nicht eindeutig darauf hinweisende Symptome. Mitunter denken dann die Betroffenen, dass ihre Beschwerden lediglich auf Belastung oder psychischen Druck zurückgehen. Manche meiner Patienten nahmen an, durch eine gesündere Lebensweise und Ernährungsumstellung dieses Problem in den Griff bekommen zu haben. Das kann aber nur unter besonderen Voraussetzungen zutreffen:
Folgendes darf noch nicht aufgetreten sein:
–   Stoffwechsel- und hormonelle Störungen,
–   Gewebeveränderungen,
–   Medikamenten- und
–   Leber-Gallen-Belastungen.
Unter diesen Voraussetzungen kann ein Verzicht auf belastende Kohlenhydrate – siehe Paleo-Diät – einen beginnenden Bluthochdruck erstaunlich normalisieren. So erging es mir sowie einer Patientin:

5. Fallbeispiel

Als wir unabhängig voneinander aufhörten, Brot und andere Getreideprodukte sowie stärkehaltige Lebensmittel zu uns zu nehmen, normalisierte sich sogleich der beginnende Bluthochdruck und sank auf ein ideales Niveau ab. Das änderte sich selbst bei Anstrengung nicht.
Ich aß aber noch Pralinen, weil ich glaubte, nicht sogleich auf sie verzichten zu können. Außerdem interessierte mich, ob die vorgenommene Ernährungsumstellung zusammen mit den eingenommenen Homöopathika bereits ausreichte, um mir Balance und Wohlbefinden zu bewahren. Das schien zunächst so. Denn meine Kreislaufstörungen, wie dass mir schnell die Puste ausging und ich im Nu Herzrasen und einen knallroten Kopf bekam, lösten sich in Wohlgefallen auf. Darüber freute ich mich sehr. Immerhin stammte ich aus einer Familie, in der im Alter kaum jemand von Herz- und Gefäßerkrankungen verschont geblieben war. Die meisten meiner Vorfahren waren daran gestorben.  Daher fühlte ich mich zunächst erleichtert, dass ich diesem Los anscheinend entgehen konnte.

Dann jedoch knickte ich beim Gehen ohne äußeren Anlass plötzlich um und fiel hin. Es dauerte etwa 2 – 3 Monate, bis sich mein übel verstauchter Knöchel vollständig erholt hatte. Eine alte Schwachstelle, früher ausgelöst durch die Cortisol-Behandlung in Kindheit und Jugend, hatte sich wieder bemerkbar gemacht. Eines der am häufigsten verordneten Cortisol-Präparate, Hydrocortison, kann neben Bluthochdruck, Haut-, Augen- und Nierenschäden u.v.m. auch Rücken- und Gelenkleiden hervorrufen.
Ich wollte mich wieder auf meinen Körper verlassen können und fragte mich, was ich zusätzlich zur Nosodentherapie, mit der ich auch die frühere Cortisol-Belastung versuchte abzubauen, unternehmen könne.
Mir fiel ein, dass ich fast täglich noch Pralinen verzehrte.

Ich dachte daran, dass Gesundheitsberater unseren Zuckerkonsum für unsere Zivilisationskrankheiten, wie z.B. auch Bluthochdruck, verantwortlich machen.

Der Leiter der Gesundheitsbehörde in Amsterdam, Paul van der Velpen, hat Zucker als die gefährlichste Droge der Zeit bezeichnet. Im September 2013 hat er eine strenge Regulierung dieser Substanz gefordert.

Zuerst kostete es mich Überwindung, nach dem Verzicht auf Getreideprodukte und andere stärkehaltige Lebensmittel, die sich in unserem Körper zum großen Teil in Zucker umwandeln, auch noch auf meine heißgeliebten Delikatessen zu verzichten. Ich entschloss mich jedoch, einen Test auszuführen, um herauszufinden, was ich damit bewirken könne. Sobald ich meinen Vorsatz umsetzte, machte ich die Erfahrung, dass ich mir nur eingebildet hatte, dass mir die konsequente Umstellung auf Paleo-Kost schwer fiele.
Genau wie manche Patienten stellte ich fest, dass sie mir keine Nachteile, sondern nur Zugewinne bescherte. Jetzt konnte ich sogar ohne ein schlechtes Gewissen schlemmen.

In puncto Fett und Süße brauchte ich mich nur auf gesunde und zudem leicht zu verarbeitende Zutaten umzustellen. Seither kann ich täglich meinen Gelüsten nachgehen, ohne mich um Gesundheit und Figur sorgen zu brauchen.

Was kam noch bei meinem Test, bei meiner Umstellung des Süßigkeitenkonsums, heraus?
Neben Wohlbefinden, guter Stimmung und glatterer Haut, dass mich besonders mein Bewegungsapparat, Rücken und Gelenke, die
sich seitdem robust und stabil anfühlen, tagtäglich dafür belohnen.

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