In den beiden Fällen, die ich Ihnen weiter unten kurz beschreiben werde, musste ich eine Schilddrüsenunterfunktion sowie einen beginnenden Bluthochdruck in meine Behandlung einbeziehen. Obwohl diese Störungen sich weder deutlich abgezeichnet hatten noch schulmedizinisch klar erkennbar zu Tage getreten waren, war das erforderlich, um effektiv kurieren zu können.
Selbst wenn Mediziner an Hand ihrer Untersuchungsbefunde Schilddrüsen- und Blutdruckprobleme ausschließen, können Sie dennoch bestehen. Ein Phänomen, d.h. eine sonderbare Erscheinung, auf die ich tagtäglich stoße! Wieso es dazu kommen kann, darauf werde ich nun etwas näher eingehen.
Zunächst werden Sie erfahren, warum eine Schilddrüsenfunktionsstörung sehr häufig durch das übliche Untersuchungsraster fällt:

Verkannte Schilddrüsenfehlfunktion

Dänische Ärzte und auch ein paar deutsche Kollegen haben herausgefunden, dass wir uns nur mit einem TSH-Wert, der in etwa bei 1 µlU/ml liegt, wohl fühlen können. Das weicht erheblich von dem als normal und unbedenklich vorgegebenen, mit 0,27 – 4,2 µlU/ml angesetzten Referenzbereich ab.
Nach meiner Erfahrung befinden wir uns im grünen Bereich, wenn er sich zwischen 0,8 und 1 µlU/ml befindet. Bei einem TSH-Wert unter 0,8 µlU/ml treten Symptome auf, die bei genauem Hinschauen auf eine Schilddrüsenüberfunktion und bei einem Wert über 1 µlU/ml Symptome, die auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen. Daher verlangt ein TSH-Wert unter 0,8 danach, dass ich meine Combi für Schilddrüsenüberfunktion und ein Wert über 1 µlU/ml danach, dass ich meine Combi für Schilddrüsenunterfunktion verabreiche. Abgesehen davon, würde, wenn ich nicht so vorginge, eine Heilungsblockade entweder bestehen bleiben oder noch auftreten.
Zu solchen Erkenntnissen bin ich dadurch gelangt, dass ich bei chronisch kranken, schulmedizinisch angeblich austherapierten Patienten so lange ein gesundheitliches Störfeld nach dem anderen behandelt habe, bis ihre Beschwerden verschwunden und sie genesen waren.

Nun folgt meine kurze Erklärung dazu, warum auch Bluthochdruck oft unerkannt bleibt:

Verkannte Herz-Kreislaufbeschwerden infolge zu hohem Blutdrucks

Bluthochdruck, der laut Schulmedizin bei dauerhaften Werten ab 140/90 mmHg besteht,
entwickelt sich über lange Zeit unbemerkt. Anfangs bereitet er den Gefäßen keine Probleme, bis er ihre Elastizität überfordert und die Innenwand schädigt. An den verletzten und entzündeten Wänden in den Arterien lagern sich Cholesterin, Fette und Calciumsalze ab. Dadurch bilden sich dort allmählich wuchernde Plaques (= „Platten“, „Flecke“, Ablagerungen). Diesen Prozess nennt man Arteriosklerose, oder umgangssprachlich Arterienverkalkung. Diese Bezeichnung deutet an, dass die Gefäßwände sich verdicken und starrer werden – siehe meine nächste Skizze von einer Arteriosklerose im Anfangsstadium:

Zusammenhang von Arteriosklerose mit Leber-Gallen-Stau

Ein weiterer Umstand begünstigt in der Regel dieses Krankheitsgeschehen: Fette und Salze lagern sich vor allem dann in den Gefäßen ein, wenn davon ein Überschuss in der Blutbahn vorhanden ist. Das geschieht häufig durch folgenden Umstand: Infolge von eingenommenen Medikamenten treten in der Gallenflüssigkeit, die ihre Abbaureste transportiert, Ausfällungen, Gallengrieß genannt, auf. Dadurch setzen sich die Kanälchen in der Leber, die die Galle aufnehmen, zu – siehe die nächste Abbildung. Damit zugleich tritt ein Leber-Gallen-Stau auf, durch den sich nicht abgebaute Fette und Salze in die Blutbahn zurückstauen.

Druckbelastung des Herzens und seine Folgen

Die infolge von Arteriosklerose starren und innen verengten Gefäße belasten das Herz, das gegen ihren Widerstand anpumpen muss. Durch die Kraftaufwendung verdicken sich in ihm die Muskelfasern. Diese gleichen eine Weile die Druckbelastung aus. Daher dauert es lange, bis sich erhöhte Blutdruckwerte messen lassen.

Fazit

Bereits Blutdruckwerte, die 120/80 mmHg überschreiten und noch unter 140/90 mmHg liegen, können darauf hinweisen, dass das Herz unter zu hohem Druck steht. Das gilt besonders dann, wenn folgende Symptome auftreten:
–  Ermüdung und Erschöpfung schon bei geringer Anstrengung
–  Schwindelgefühl
–  Nervosität und Schlafstörungen
–  Druck im Kopf oder Kopfschmerzen, besonders morgens
–  gerötetes Gesicht
–  Nasenbluten
–  Tinnitus (Ohrgeräusche)
–  Kurzatmigkeit
–  Übelkeit

Jetzt stelle ich Ihnen die beiden angekündigten Fallbeispiele vor:
Ich beginne hier zunächst von einem sehr hoch gewachsenen Herdenschutzhund, der trotz seines schlanken Körperbaus so viel wog wie sein sportliches Herrchen – ca. 75 kg – zu berichten, bevor ich auf Letzteren zu sprechen komme. Denn beide Fälle gingen, wie Sie gleich erfahren werden, in gewisser Weise ineinander über.

1. Fallbeispiel – Teil I: Bauchspeicheldrüsen-Erkrankung bei einem Hund

Den nicht kastrierten Rüden, den ich hier Archie nenne, hatte ich 2014 zunächst wegen einer angeblich nicht heilbaren Erkrankung, die nach einer 7-fach-Impfung aufgetreten war, behandelt: EPI (= Exokrine Pankreasinsuffizienz, = abgebende bzw. ausscheidende Pancreas-Unfähigkeit: Eine Erkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Verdauungsenzyme bildet, was zu einer ausgeprägten Verdauungsstörung führt). Zu meiner Basisarznei, die ich Menschen sowie Hund, Katze und Pferd verabreiche, ergänzte ich weitere, speziell von Archie benötigte Arzneien. Die nächste Grafik soll Ihnen einen Überblick über meine Verordnung geben:

1. Fallbeispiel – Teil II: Lipome bei diesem Rüden

Außer der Verdauungsenzym-bildenden Störung traten bei Archie weiche, tast- und verschiebbare, nicht schmerzhafte Knoten in der Unterhaut auf, die man Lipome (Fettgeschwulste) nennt. Solange sie – wie bei Archie – nicht in das Muskelgewebe eindringen, gelten sie als gutartig. Als Ursache dieser gutartigen Tumore nimmt man unter anderem Vererbung und hormonelle Einflüsse an. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass eine Schilddrüsenunterfunktion Stauungen hervorruft und dadurch die Bildung von Lipomen begünstigt. Daher verordnete ich Archie meine Combi für Schilddrüsenunterfunktion. Die nächste Grafik soll Ihnen veranschaulichen, woraus sie sich zusammensetzt:

1. Fallbeispiel – Teil III: Angst und Panik bei Archie

Bei der Knallerei an Silvester regte sich Archie tierisch auf und in einem Alter von – umgerechnet in Menschenjahren – ca. 85 verausgabte sich Archie beim Ausführen in der freien Natur schnell und ermüdete leicht.
Sein Herrchen vermutete, dass ihm ein Blutdruck senkendes, homöopathisches Mittel helfen könne, Archie zu beruhigen und Silvester unbeschadet zu überstehen. Das hielt ich – wie auch seine Tierärztin – nicht für ausgeschlossen. Abgesehen davon, dass die 7-fach-Impfung eine eventuell erblich bedingte Herzschwäche verstärkt haben könnte, legten Panik und Leistungsschwäche den Verdacht nahe, dass Archies Symptome mit einem verborgen vorhandenen, noch kompensierten (durch organische Gegenreaktionen ausgeglichenen) Bluthochdruck zusammenhingen.
Anders als schulmedizinische Medikamente kann man, wenn man dabei bestimmte Regeln beachtet, homöopathische Nosoden testweise einsetzen, ohne sich Sorgen um Nebenwirkungen machen zu müssen. Mitunter – wie in diesem Fall – kann man, wenn man effektiv kurieren will, auf solch ein Vorgehen nicht verzichten. Daher verordnete ich Archie zusätzlich zu der Nosoden-Combi und Combi für Schilddrüsenunterfunktion meine Bluthochdruck genannte Combi. Die nächste Grafik gibt Ihnen einen Überblick über die Verordnung:

Behandlungsverlauf

Während Archie auf alle zuvor verordneten Homöopathika gut angesprochen hatte und seine vorherigen Symptome abgeklungen waren, verpuffte die Wirkung der Combi Bluthochdruck 7, die sich aus 7 Nosoden, jeweils hergestellt aus Medikamenten zur Behandlung von Bluthochdruck zusammensetzte. Erst meine Combi Bluthochdruck 14, die  aus 14 solcher Medikamenten-Nosoden bestand, brachte den gewünschten, anhaltenden Effekt.
Nach meiner Erfahrung wird er sogar bald eine Bluthochdruck Combi, die noch mehr  Medikamenten-Nosoden beinhaltet, benötigen. Wenn ihm die Behandlung weiterhin so gut bekommt, können sein Halter und ich darauf hoffen, dass der hoch gewachsene Archie, der laut seinem Herrchen auf  Ende 90 zugeht, in seiner momentanen prima Verfassung noch ein paar Jahre erleben wird. Dafür spricht auch die Tatsache, dass Archie dieses Alter ohne die bei großen Hunden häufig vorkommenden
–  Hüft- und Gelenkerkrankungen sowie
–  Bewegungseinschränkungen infolge von porösen Knochen, Muskel- und Knorpelabbau
erreicht hat,
und ihm auch Symptome wie
–  intensiver Eigengeruch,
–  Juckreiz,
–  verstärkte Ohrenverschmutzung und
–  trockene, entzündete Augen erspart geblieben sind – siehe folgendes Foto:

Nun komme ich auf Archies Herrchen zu sprechen, da sich bei ihm ein interessanter Zusammenhang mit der Behandlung seines vierbeinigen Zöglings ergeben hat:

Fallbeispiel 2 – Teil I: Haut-Abschälen und Nägelverlust bei Archies Herrchen

Archies in puncto Homöopathie sehr erfahrenes und sachkundiges Herrchen nahm auch selbst alle Homöopathika, die ich seinem Vierbeiner verordnete, versuchsweise ein, um sie an sich auszutesten. Da beide, wie sich später herausstellte, dieselben Konstitutionsmittel wie vor allem Luesinum sowie meine Combi für Schilddrüsenunterfunktion benötigten, vertrug der Mann alle gelegentlich eingenommenen Arzneien gut.
Dann jedoch trat plötzlich eine schwere Infektion auf – siehe folgende, gekürzte Krankengeschichte:

Fallbeispiel 2 – Teil II: Schilddrüsenunterfunktion bei dem Hundehalter

Archies Herrchen ließ sich im Alter von 56 von mir behandeln, nachdem zuerst eine Scharlach-Infektion, und dann ein äußerst heftiges Ekzem aufgetreten war. Wenn sich Haut- und Schleimhautbeschwerden lange halten und sich keine Besserung abzeichnet, stecken grundlegende Störungen dahinter: In diesem Fall wiesen Rauchen und Hautbeschwerden auf eine Toxinbelastung hin, und die Schlafstörungen ließen zusammen mit der Heilungsblockade eine Schilddrüsenunterfunktion vermuten.
Da der beruflich stark beschäftigte Patient es zeitlich nicht schaffte, seine Blutwerte, insbesondere den TSH-(zentraler Schilddrüsen-)Wert bestimmen zu lassen, seine sehr schmerzhaften Beschwerden jedoch nach Abhilfe verlangten, verordnete ich ihm ebenso wie Archie zuvor meine Combi für Schilddrüsenunterfunktion zum Testen.


Behandlungsverlauf

Wie erwähnt schien die Combi für Schilddrüsenunterfunktion dem Patienten zu bekommen. Anders als bei Archie klangen dessen Beschwerden jedoch nicht von einem Tag auf den anderen ab. Das sprach dafür, dass noch eine weitere, nicht behandelte Grundstörung bestand und diese seine Genesung verhinderte.

Fallbeispiel 2 – Teil III: Verdacht auf Leberfunktionsschwäche

Bei dem Patienten nahm ich an, dass wegen seines Rauchens und seiner zahlreichen medizinischen Behandlungen infolge seiner Unfälle und Zahnerkrankungen sich eine enorme Toxinbelastung entwickelt und diese Leber und Galle geschadet hatte.
Anders ausgedrückt: Bei ihm hätte es mich gewundert,
–  wenn all die aufgenommenen Toxine nach ihrer Umwandlung in der Leber keine Ausfällungen, den sogenannten Gallengrieß, in der sie zum großen Teil abtransportierenden Gallenflüssigkeit hervorgerufen hätten und
–  der Grieß nicht die winzigen Gefäße in der Leber, die die Galle aufnehmen, zugesetzt hätte.
Daher empfahl ich ihm, zusätzlich zu den verordneten Homöopathika ein Gallensäuren-Präparat einzunehmen, um die Ursache des bestehenden Stoffwechselstaus beheben zu können. Außerdem verlangten die sehr schmerzhaften Symptome des Patienten sowie die massive Einschränkung seiner Handlungs- und Bewegungsfähigkeit nach einer zügigen Besserung.

Behandlungsverlauf

Es dauerte eine Weile, bis sich Haut und Nägel vollständig neu gebildet hatten und die Beschwerden abklangen. Während dieser Zeit konnte der Patient das Abheilen seiner Haut- und Nageldefekte sichtbar mitverfolgen. Nach meiner Erfahrung hätte solch ein tiefgreifender Genesungsprozess nicht schneller verlaufen können.

Um für meine Arzneierfindungen – wie z.B. meine Combi für Schilddrüsenunterfunktion – ein Patent anmelden zu können, dokumentierte ich unter anderem diesen Behandlungsverlauf und sandte ihn dem Patienten mit der Bitte, meine Angaben zu überprüfen. Darauf erhielt ich von ihm folgende, gekürzte Rückmeldung:

Fallbeispiel 2 – Teil III: Blutdruckbesonderheit bei dem Patienten

Der durchtrainierte und sehr sportliche Hundehalter fand es normal, dass bei großer körperlicher Betätigung sein ansonsten normaler Blutdruck von ca. 130/80 auf einen Wert von etwa 165/90 mmHg anstieg. Das sah ich anders und hegte den vagen Verdacht, dass sich bei ihm Bluthochdruck ankündigte.

Selbstbehandlungsverlauf

Ein paar Monate später teilte mir der Mann mit, dass er die 4 Bluthochdruck Combis aus 7, 10, 14 und 24 Medikamenten-Nosoden, die ich ihm für Archie zum Testen geschickt hatte, selbst ebenfalls ausprobiert habe. Auch Bluthochdruck 24, die Combi, die sich aus 24 Nosoden zusammensetzt, habe er eingenommen. Dabei sei etwas passiert, das ihn sehr erstaunt habe:
Sein seit Jahrzehnten vorhandener Tinnitus sei auf einmal verschwunden. Überrascht  erwiderte ich, dass ich zum ersten Mal von diesem Symptom höre. Darauf entgegnete er, an die Ohrgeräusche sei er so gewöhnt gewesen, dass er vergessen habe, sie zu erwähnen.

Fazit

Größtenteils dank des neugierig ausprobierenden Patienten konnte ich folgende Erfahrungen sammeln:
–  Auch bei noch normalen Blutdruckwerten kann sich Bluthochdruck ankündigen.
–  Die Druckbelastung auf den Gefäßen kann sich, was sich in weiteren Fällen bestätigte, in Ohrgeräuschen äußern.
–  In anderen Fällen deutete sich Bluthochdruck außerdem durch Kreislaufbeschwerden, mangelnde Belastbarkeit und Leistungsschwäche an. Wenn sich die Betroffenen von  Ärzten untersuchen ließen, diagnostizierten diese nicht selten Burn-out (ein psychisch bedingtes „Ausgebranntsein“), ohne die organische Ursache der Symptome zu erkennen.
–  Bei Blutdruckproblemen hilft mehr auch mehr. Damit meine ich, je mehr Medikamenten-Nosoden ich zu einer Bluthochdruck Combi zusammenfügte, diese umso besser wirkte.
Sonst wäre eine seit Jahrzehnten bestehende, hartnäckig sich haltende Druckbelastung auf den Ohren und die Geräusche, die diese auslöste, nicht auf einmal durch die zusätzliche Einnahme von Bluthochdruck 24 verschwunden.

Wünschen Sie weitere Informationen?

Die Anwendung und Herstellung von Nosoden sowie weitere Maßnahmen, die wir für unser Genesen benötigen, habe ich in meinen Büchern, die Sie per Mail oder Telefon (06438/ 922 941 oder 0160/ 44 555 97) bestellen können, ausführlich beschrieben. Darin finden Sie zum ersten Mal ein Verordnungskonzept, das die Chance bietet, die jeweils individuell benötigten Therapie-Bausteine zu kombinieren.

Möchten Sie die von mir eingesetzten, praxiserprobten Arzneien testen?

Wenn Sie mir das kurz mitteilen, werde ich Ihnen eine Auflistung der von mir erhältlichen Testsubstanzen zusammen mit weiteren Informationen senden.

In meiner Reihe
Mit Nosoden ursächlich wirksam kurieren
habe ich 3 Werke verfasst:

  1. Teil 1 : Theorie
  2. Teil 2 : Arzneien
  3. Teil 3 : Psyche und Konstitutionsmittel

Abbildung 1, 3 und 6: Quelle: https://pixabay.com/de/
Abbildung 2, 5, 7, 9, 11 – 14: Vorlage: Quelle: https://pixabay.com/de/